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Sonnenstadt Wieselburg

„Sonne auf unseren Dächern – Sonnenstadt Wieselburg“ lautet das Motto! 

Solartankstelle in Wieselburg

Das neue Fördermodell der Stadtgemeinde Wieselburg sieht vor, dass jedes Kilowatt Peak (kWp) einer errichteten Photovoltaikanlage (bis 5 kWp) mit einer Summe von 300 Euro gefördert wird.

PV-Förderung für Wieselburger Haushalte

Mit dem Geld aus dem Fördertopf könnten etwa 250 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer beim Ankauf einer Photovoltaikanlagen unterstützt werden. Sollte sich diese Zahl realisieren lassen, würde ein Siebtel des gesamten Stromverbrauchs der WieselburgerInnen mit Strom aus Photovoltaikpaneelen gedeckt sein.

Sonnentankstellen

Bereits im Jahr 2011 errichtete die Stadtgemeinde Wieselburg am Rathausplatz die erste Sonnenstromtankstelle der Region. Sollte der von der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Solar-Tankstelle gelieferte Strom nicht ausreichend für eine Betankung sein, dann wird zusätzlich 100% Ökostrom eingespeist. Der überschüssige Strom, den die Solar-Tankstelle produziert, wird dem öffentlichen Netz zugeführt. 2015 wurde die Stromtankstelle mit einem neuen Typ-2-Adapter sowie mit einem Starkstromanschluss erweitert, damit schnelle Betankungen möglich sind.

Im Zuge der Erneuerung des Rathausplatzes im Frühjahr 2016 wurde die bestehende Sonnenstromtankstelle ins Bad- und Freizeitzentrum Wieselburg verlegt und durch neue Stromtanksäulen ersetzt. An beiden Standorten können nun e-Autos, e-Bikes und e-Scooter mit kostenlosem 100%-igem Ökostrom betankt werden.

e-Mobilität

Neben den bereits vorhandenen zwei e-Scootern sind im gemeindeeigenen Fuhrpark nun bereits 5 e-Fahrzeuge im Einsatz. Es befindet sich ein e-Klein-LKW im Gemeindefuhrpark und die Anschaffung eines Elektrobusses ist konkret in Planung. Mit mehreren Betrieben der Stadt (Stadtgemeinde, Messe, Hotel, Raika) wurde ein betriebliches e-Carsharing umgesetzt.

Der Ankauf von e-Fahrräder und e-Autos wird durch die Stadtgemeinde finanziell gefördert.

Elektrifizierter Bauhof

Am Bauhof werden seit 2017 Akku-Geräte eingesetzt und so die Belastung der MitarbeiterInnen durch die sonst benzolhaltigen, krebserregenden Abgase der benzinbetriebenen Geräte vermieden sowie die Lärmbelastung für die Bevölkerung reduziert.

Photovoltaikanlagen auf Gemeindegebäude - Gemeinde als Vorbild

Die Stadtgemeinde geht mit gutem Beispiel voran und wird die Dächer der öffentlichen Bauten mit maximal möglichen Photovoltaikanlagen ausstatten und dafür in den nächsten Jahren 600.000 Euro in die Hand nehmen. Der Großteil der ersten Ausbauphase mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern von Rathaus, Kindergärten, Brunnenhäusern, Bauhof und Bad mit einer Leistungskapazität von insgesamt 140 kWp wurde bereits umgesetzt.

Die Gemeinde ließ vom Energieversorger EVN im Vorfeld des Projektes eine Sonnenkraft-Potentialanalyse erstellen, welche die für PV-Nutzung geeigneten Dachflächen ausweist.

Weitere Informationen

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