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Symbol Fördergeber Land NÖ Wohnbauförderung NÖ Neubau

NÖ Förderung für den Neubau von Wohnungen und Wohnhäuser.

Gefördert werden

  • Im Wohnungsbau wird die Errichtung von Wohnungen in Mehrfamilienwohnhäusern sowie von Wohnheimen (baubehördliche Bewilligung als Wohnheim) gefördert.
  • Gemeinden und nach dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) anerkannte gemeinnützige Bauvereingungen auch für Geschäftsräume im EG und UG soferne das zu errichtenden Mehrfamilienwohnhaus im Ortskern sowie für Einrichtungen zur Gesundheitsversorgung von Menschen wie Arzt oder Therapeuten liegt. In beiden Fällen dürfen dann die Räumlichkeiten nur vermietet werden.

Förderhöhe

Die Förderung Wohnungsbau erfolgt als Zuschuss zur Darlehensrückzahlung und Übernahme der Haftung (grundbücherliche Sicherstellung und Veräusserungsverbot zugunsten des Landes NÖ). Zuschüsse zum Förderungsdarlehen auf die Dauer von 31 Jahren. Der Förderzinssatz beträgt im 1. bis 5. Jahr der Rückzahlung max. 1 % jährlich und steigt in 5 Jahressprüngen um 0,5 %.

Die Förderung errechnet sich nach den Quadratmetern Nutzfläche und einem Punktesystem das sich zusammensetzt aus

  • Basisförderung von 65 Punkten + 35 Zusatz-Punkte für energietechnische, ökologische, sicherheitstechnische Maßnahmen  -  maximal 100 Punkte
  • Zusatzbonus über das Maximum von 100 Punkten hinaus für Aufzug, Abwanderungsregion, Lagequalitäten sowie zielgruppenspezisch Junges Wohnen, Begleitetes Wohnen und Barrierefreies Wohnen

Förderdetails

  • Voraussetzung für ein Förderansuchen ist die Beurteilung durch den Gestaltungsbeirat oder die Durchführung eines Architektur- und Planungsauswahlverfahrens.
  • Der Förderungswerber hat vor Zusicherung schriftlich zu erklären, ob die Wohnungen in Miete, in Miete mit Kaufoption, in Eigentum oder in sonstige Nutzung vergeben werden.
  • Das Darlehen ist bei jenem Darlehensgeber aufzunehmen, welchen die NÖ Landesregierung in einem Vergabeverfahren ermittelt.
  • Der Einsatz hocheffizienter alternativer Energiesysteme ist Voraussetzung. Ausnahme: Eine Heizungsanlage mit Biogasäquivalent im Ausmaß von mindestens 33 % in Kombination mit einer Solar-oder Photovoltaikanlage ist (nach erfolgter Alternativenprüfung) zulässig. Ebenso ist eine dezentrale direkt-elektrische Warmwasserbereitung in Kombination mit einer Photovoltaikanlage mit mindestens 1 kwp je Wohnung zulässig.
  • Der Einsatz von Baumaterialien, welche im Verlauf des Lebenszyklus keine klimaschädigenden halogenierten Gase in die Atmosphäre freisetzen, ist Voraussetzung.
  • Das Kriterium (Mindeststandard) der Basisförderung muss erfüllt sein:
    Heizwärmbedarf HWBRef,RK maximal 10x(1+3/lc) oder
    HWBRef,RK bis zu 14x(1+3/lc) in Kombination mit PV-Anlage (mind. 0,5kWp je Wohneinheit) oder thermischer Solaranlage (mind. 1m2 je Wohneinheit) oder Wohraumlüftung-Wäremrückgewinnung - für diese Anlagen gibt es dann keine Zusatzpunkte mehr
  • Zielgruppenspezifische Mindestanforderungen für Begleitetes, Barrierefreies und Junges Wohnen (siehe Förderungdatenblatt ab Seite 4)
  • Das Höchstausmaß der geförderten Fläche von Wohnungen beträgt 80 m², von Reihenhäusern 110 m², Gesundheitsversorgungeinrichtung/Geschäftsräumen 130 m²
  • Das Mindestausmaß der geförderten Fläche beträgt 40 m²
  • Die endgültige Festsetzung der Förderung erfolgt nach Vorlage der Bestandspläne aufgrund der durch eine befugte Person gutachterlich festgestellten Wohnnutzfläche.
  • Vergabe von Aufträgen durch den Auftragnehmer an Subunternehmen ist nur mit Zustimmung des Förderungswerbers möglich.
  • Verpflichtung, die Wohnungen nur an förderungswürdige Personen (siehe Förderrichtlinie 2019) zu vergeben und dies zu prüfen. Ist der Förderungswerber eine gemeinnützige Bauvereinigung, eine Gemeinde oder wird der Förderungswerber von diesen oder einer gewerblich befugten Verwaltung betreut, so hat er das Prüfergebnis in Form einer Erklärung im Zuge der Endabrechnung der Landesregierung bekannt zu geben.
  • Junges Wohnen endet am 31.12.2020

Zusatzpunkte bis maximal 100 Punkte für

  • Photovoltaikanlage (soferne nicht für Mindeststandard Basisförderung erforderlich) - 15 Punkte
  • Solaranlage (soferne nicht für Mindeststandard Basisförderung erforderlich) - 15 Punkte
  • Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (soferne nicht für Mindeststandard Basisförderung erforderlich) - 10 Punkte
  • Optimierung der Gebäudehülle auf einen HWB Ref,RK bis zu 12x(1+3/lc) - 5 Punkte
  • ökologische Baustoffe - bis 10 Punkte
  • ökologische Garten- und Freiraumgestaltung oder Regenwasserversickerung auf Eigengrund - 3 Punkte
  • begrüntes Dach, begrünte Fassade - bis 5 Punkte
  • außenliegender beweglicher Sonnenschutz mit Abminderungsfaktor bis kleiner gleich 0,23 - 5 Punkte
  • Leerverohrung aller Stellplätze zur Abrechnung über den Wohnungszähler für spätere Nachrüstung von Ladestation-Elektromibilität - 5 Punkte
  • Sicherheitspaket - 3 Punkte
  • Parkgaragen - bis 4 Punkte

Zusatzbonus über das Maximum von 100 Punkte hinaus für

  • Aufzug - 10 Punkte
  • Wohungseigentum - anteilig bis 20 Punkte
  • Kleine Bauvorhaben bis 12 Wohneinheiten - bis 15 Punkte
  • Lagequalität wie Errichtung im gewachsenen Ortskern oder Baulückenverbauung - bis 15 Punkte
  • Regionen mit Abwanderung - Abwanderungskategorie I bis 10 Punkte, Kategorie II bis 20 Punkte
  • Begleitetes Wohnen - 40 Punkte
  • Barrierefreies Wohnen - 25 Punkte
  • Junges Wohnen - 20 Punkte

Weitere Informationen

Energieberatung für Gemeinden

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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