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Wärme aus Abwasser

Symbol Fördergeber Bund

Der Klima- und Energiefonds fördert die Nutzung der Abwärme von Abwässern beispielsweise für Kläranlagenbetreiber und Abwasserverbände.

Bundesförderung für Investitionen in die Planung und Errichtung von Anlagen zur Abwärmenutzung von Abwässern.

Gefördert werden

  • Potenzialstudie zur energetischen Nutzung des thermischen Potenzials eines öffentlichen Kanalnetzes
  • Machbarkeitsstudien für konkretes Projekt zur energetischen Nutzung des thermischen Potenzials
  • Investitionskosten für die Anlage

Förderhöhe

  • Potentialstudie: 5.000 Euro
  • Machbarkeiststudie: 10.000 Euro
  • Investitionskosten für ANlagen bis max. 1 MW
    • maximal 1.200 Euro pro eingesparter Tonne/a CO2
    • Förderbasis sind Investitionsmehrkosten für die Umweltinvestition
    • max. Förderhöhe 30 % der Förderbasis plus Zuschläge von 20 % bei kleinen Unternehmen und Nicht-Wettbewerbsteilnehmer*innen, von 10 % bei mittleren Unternehmen

Förderungsfähige Anlagenteile

  • Auskoppelungsanlage mit Wärmetauscher
  • Fernwärmeleitungen (Transportleitung ins Nah- bzw. Fernwärmenetz) und Verteilzentrale
  • Zentrale und dezentrale Wärmepumpen zur Temperaturanhebung
  • Pufferspeicher
  • Bauliche Maßnahmen am Kanal und in der Kläranlage
  • weitere, für den Betrieb relevante Anlagenteile
  • Planungskosten für die förderfähigen Maßnahmen werden im Ausmaß von bis zu 15 % der umwelt-relevanten Investitionskosten anerkannt

Förderdetails

  • nformationen zur Förderung von Anlagen zur Wärme-rückgewinnung nach der Kläranlage finden Sie unter www.umweltfoerderung.at/betriebe/abwaermeaus-kopplung.
  • Die Mindestinvestition beträgt 100.000 Euro.
  • Die Anlagen sind spätestens bis zum 31.07.2023 fertigzustellen.
  • Achtung - Anlagen, die mit fossilen Energieen betrieben werden, sind nicht förderungsfähig.
  • Die Kombination mit anderen Förderungen (insbesondere Landeszuschüssen) ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. 

Einreichung

  • Antragstellung nach der Registrierung online bei der KPC
  • Vor der ersten rechtsverbindlichen Verpflichtung die die Investition unumkehrbar macht.

Weitere Informationen

Förderberatung für Gemeinden


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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