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Symbol Fördergeber Bund Umfassende Sanierung

Bundesförderung für thermische Gebäudesanierung

Bundesförderung im Rahmen der Umweltförderung im Inland

Gefördert wird

Verbesserung des Wärmeschutzes von öffentlichen Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind. Material, Montage und Planung förderfähiger Projektteile:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. erdanliegenden Fußbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes
  • hinterlüftete Fassadensysteme  bis zu 150 Euro/m2
  • hinterlüftete Fassadenschalungen bis zu 100 Euro/m2
  • Fassadenbegrünung bis zu 150 Euro/m2
  • extensive Dachbegrünung
  • ...

Förderhöhe

  • Berechnung über Investitionsmehrkosten für die Umweltinvestition.
  • Investitionskostenzuschuss. Maximal 1 Euro pro jährlich reduzierter kWh Heizwärmebedarf bzw. der benötigten Investitionsförderung laut Online-Antrag. Maximal 4,5 Mio Euro pro Projekt.

Die Fördersätze differieren je nach Sanierungsqualität:

  • max. 18 % der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten bei Unterschreitung der Anforderungen für den Heizwärmebedarf gemäß  Richtlinie des Österreichischen Instituts für Bautechnik
  • max. 9 % förderungsfähigen Investitionsmehrkosten bei Reduktion des Heizenergiedarfs um 50 % bzw. 25% im Falle denkmalgeschützter Gebäude 

Zuschläge bis zur beihilfenrechtlichen Höchstgrenze

  • je 3% für
    Begrünung von zumindest 25% Fassadenfläche oder 50% der Dachfläche durch extensive Begrünung, d.h. ohne Bewässerung und bis zu etwa 30 cm Substratschicht
    Lage im Ortskern (Bauland Kerngebiet)
    EMAS-Zertifzierung (mit Zuschlagsdeckel bei Euro 10.000)
  • 6% für Einsatz von zumindest 25% Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen laut Liste KPC.

Förderdetails

  • Unterschreitung der Anforderungen für den Heizwärmbedarf und des Gesamt-Energieeffizienzfaktors (OIB Richtlinie 6, Stand 2015 oder 2019) laut Formel im Infoblatt
    oder Reduktion des Heizenergiebedarfs gegenüber unsanierten Zustand von mind. 50%.
  • Zusätzlich werden auch Kosten für die Planung, wie beispielsweise die Erstellung des Energieausweises, die Führung der Bauaufsicht und die Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anerkannt.
  • Es gelten nur Sanierungsmaßnahmen an besehenden und bisher beheizten Bauteilen.
  • Wird ein Gebäude teilweise abgerissen, kann es gefördert werden wenn mehr als 50% vom Altbestand (50% der tragenden Bauteile) bestehen bleiben und dieser Teil auch saniert wird.
  • Landesbeteiligung von zumindest 12 % der beantragten Kosten. Beispielsweise durch die Finanzsonderaktion „Thermische Sanierung" des Landes NÖ abdeckbar.
  • Hinweis: Projekte, die von Gemeindebetrieben mit marktbestimmter Tätigkeit durchgeführt werden, können die Förderungen als Betrieb beantragen.


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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