Umwelt-Gemeinde-Service

Klimagrüne Orts- & Begegnungszentren

Symbol Fördergeber Land NÖ

Sonderförderung Natur im Garten für klimagrüne Gestaltung von Grünräumen in NÖ Gemeinden

Es handelt sich um eine Sonderförderung der Aktion Natur im Garten (NIG) des Landes NÖ für klimawandelangepasste Grünräume zur Verbesserung der Biodiversität, des lokalen Wasserhaushaltes, des Mikroklimas und der Aufenthaltsqualität und Erhöhung der Resilienz von innerörtlichen (Grün-)Räumen. Es ist das Ziel Orte zum Wohlfühlen zu schaffen, die dem Klimawandel standhalten und die die Lebensqualität in Niederösterreich erhöhen.

Gefördert werden

Vorhaben der Gemeinde zur Neu oder Umgestaltung öffentlicher Grünräume / Plätze / Straßenzüge:

  • mit standort- und klimawandelangepassten Pflanzungen zur Erhöhrung pflanzlicher und tierischer Vielfalt und positivem Einfluss auf das Mikroklima durch Beschattung, Starkregenpuffer, u.a. 
  • gleichzeitig mit Maßnahmen zur Abfederung von Starkregenereignisse und Trockenphasen wie Entsiegelung u.ä.
  • dabei sollen vorhandene Grünflächen verbunden und die Weiterentwicklung der grünen Infrastruktur in die angrenzenden Umgebung vorgesehen werden.

Investitionen und investitionsgebundene Leistungen wie

  • Konzepte
  • Planungen
  • Pflanzungen (Bäume, Sträucher, Stauden etc.)
  • Anlage von Blumen- bzw. Naturwiesen
  • Bepflanzungen im Zuge einer "klimafitten" Parkplatzgestaltung
  • Mikroparks
  • etc. 

FörderwerberIn

  • NÖ Gemeinde

Förderhöhe

Die Förderung bemisst sich anhand der als förderbar anerkannten Investitons- und Planungskosten. Die max. Förderquote pro Projekt beträgt:

  • 40 % für „Natur im Garten“- Gemeinden
  • 35 % für Gemeinden mit Bekenntnis zum biologischen Pflanzenschutz
  • 30 % für alle anderen NÖ Gemeinden

Förderungen im Rahmen von „Natur im Garten“ sind mit einer maximalen Förderhöhe von € 40.000,-- pro Jahr gedeckelt!

Fördervoraussetzungen

  • Es ist eine Fachberatung bei Natur im Garten vor Einreichung des Projektes einzuholen!
  • Förderbar sind Projekte mit förderbaren Gesamtkosten von mindestens 2.000 Euro 
  • Es dürfen keine Pestizide (ausgenommen Pflanzenschutzmittel, die für die biologische Landwirtschaft zugelassen sind) und chemisch-synthetische Düngemittel sowie kein Torf bzw. torfhaltige Produkt eingesetzt werden.
  • Vielfalt an Strukturen und Arten bei der Bepflanzung
  • Verwendung vorwiegend heimischer und standortgerechter bzw. ökologisch wertvoller Pflanzen 
  • Verwendung von Pflanzen mit möglichst regionaler und biologischer Herkunft
  • Der Bestand des Projekts ist auf mindestens fünf Jahre sicherzustellen und die Pflege muss durch fachlich ausreichend qualifiziertes Pflegepersonal erfolgen.
  • Öffentliche Zugänglichkeit der Anlagen
  • nicht förderfähig sind Bewässerungsanlagen; bauliche Maßnahmen wie Stiegen, Mauern, Zufahrtsstraßen, Pflasterungen, Stellflächen, Rankhilfen etc; sonstige Einrichtungen wie E-Tankstellen, Fahrradständer, Straßenmöbel, Spielgeräte, Beleuchtung etc. 
  • Bei der Einplanung naturbasierter Lösungen im Umgang mit Regenwasser (Pflanzenverfügbarkeit durch Versickerung, Speicher im Untergrund u.ä.) auf Parkplätzen, Fuß- und Radwegen, können die Kosten dafür ausnahmsweise als förderfähige Kosten mit 20% berücksichtigt werden.
  • Zustimmung zu Veröffentlichungen und Verwendung der Logos NIG/Land NÖ
  • In der Projektbeschreibung muss der Fördergegenstand eindeutig definiert und klar abgegrenzt werden sowie der Beitrag den das Projekt zur Anpassung an den Klimawandel leistet dargelegt werden.
  • klimafitte Gestaltung mit Lage im Ortszentrum/-kern und Unterstützung der Biodiversität, der Klimwandelanpassung und der Begegnungs-/Aufenthaltsqualität muss erfüllt sein.
  • Dem Vorhaben ist eine Fachplanung zugrunde zu legen

Einreichung

  • Eine Einreichung ist mit Antragsformular - bevorzugt online - möglich.

Weitere Informationen

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

Logo EFRE

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

Die NÖ Energie- und Umweltagentur nimmt den Schutz personenbezogener Daten sehr ernst. Aus diesem Grund werden Cookies nur bei der Nutzung unseres Chat-Services verwendet. Sie können unsere Seite grundsätzlich auch ohne das Setzen von Cookies beim Chat-Service benutzen. Mehr Informationen