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Fahrrad­abstell­anlagen

Symbol Fördergeber Bund

Förderung des Bundes zur Errichtung und Sanierung von überdachten und sicherbaren Fahrradabstellanlagen.

Gefördert werden Investitionen zur Errichtung bzw. Sanierung von Radabstellanlagen, die außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums errichtet werden und Qualitätsanforderungen erfüllen. Konkret sind folgende Investionen als förderfähige Kosten anrechenbar:

  • Radabstellanlage mit Überdachung z.B. Fahrradboxen, „Fahrradkäfige“, Anlehnbügel
  • Umbauarbeiten im Gebäude
  • e-Ladestationen für Fahrräder

Förderhöhe

  • € 400,- je Abstellplatz
  • € 700,- je Abstellplatz mit e-Ladestation ≤ 5 kW

Förderdetails

  • Im Rahmen der gegenständlichen Förderungsoffensive können überdachte Radabstellanlagen mit Abstellplätzen für maximal 100 Fahrräder errichtet werden. Die Abstellanlagen müssen versperrbar sein (einzelne Abstellplätze oder bspw. versperrbare Räume innerhalb eines Gebäudes) oder am Fahrradrahmen sicherbar sein. Die Abstellanlagen können mit e-Ladestationen zum Aufladen von Elektrofahrrädern kombiniert werden.
  • Die Errichtung der Abstellanlagen hat außerhalb des öffentlichen Verkehrsraums (Straßengrundstücke gemäß Grundstückskataster) bei Gebäuden mit
    • mehr als 3 Wohneinheiten (Wohngebäude) und/oder
    • mehr als 10 Arbeitsplätzen (Firmengebäude) und/oder
    • mehr als 20 Ausbildungsplätzen (Bildungseinrichtung) und/oder
    • mehr als 40 KundInnen/BesucherInnen pro Tag (Geschäfte, Museen,...) zu erfolgen.
  • Das Gebäuden muss  vor dem 01.01.2000 errichtet worden sein. Das Datum der letzten Baubewilligung (größere Umbauten etc) ist ausschlaggebend.
  • Die Radabstellanlage muss nahe am Gebäudeeingang liegen, sowie barrierefrei (fahrend oder schiebend) vom öffentlichen Verkehrsraum erreichbar sein.
  • Die Radabstellanlagen sind gemäß den Qualitätskriterien der RVS Richtlinien 03.02.13 (RVS Radverkehr) in der gültigen Fassung auszuführen. Die dort vorgeschlagene Mindestanzahl kann unterschritten werden.

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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