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Symbol Fördergeber Bund e-Lade­infra­struktur

Bundesförderung für die Errichtung öffentlicher e-Ladestationen

Der Durchbruch der Elektromobilität hängt wesentlich vom Ausbau des Netzwerks an e-Ladestationen ab. Um die Ziele zu erreichen, fördert der Bund im Rahmen der Umweltförderung im Inland die Errichtung von e-Ladestationen in Form einer Pauschale abhängig von der Ausstattung und vom Zugang. Der Strom muss zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen stammen.

Gefördert werden

Errichtung von E-Ladestellen als Standsäule bzw. Wallbox, an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge erhältlich ist.

Kosten für Planung (bis max. 10% der förderungsfähigen materiellen Gesamtinvestitionskosten) Errichtung und Montage:

  • E-Ladestelle selbst
  • Elektriker- und Grabungsarbeiten

Förderhöhe

  • 300 Euro bei Normalladen an Wallbox oder Standsäule mit Wechselstrom bis 3,7 kW (230V,16A)
  • 300 Euro bei Normalladen an Wallbox mit Wechselstrom von 3,7 kW bis 22 kW (400V, 32A)
  • 1.500 Euro bei Normalladen an Standsäule mit Wechselstrom von 3,7 kW bis 22 kW (400V, 32A)
  • 3.000 Euro bei beschleunigtem Laden mit Wechsel- oder Gleichstrom von 22 kW bis 43 kW (400V, 63A)
  • 15.000 Euro bei Schnellladen mit Wechselstrom von mehr als 43 kW oder Gleichstrom von ≥ 50 kW (500V, ≥ 125A)

Förderdetails

  • Die Ladestelle muss an Werktagen während mindestens 8 Stunden für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
  • Das Bezahlen für Nutzung und Strombezug muss ohne Vertrag mit dem Ladestellenbetreiber möglich sein - nicht diskriminierender Zugang.
  • Jeder geförderte Ladepunkt muss einzeln abgesichert sein.
  • Bei der Errichtung von zwei oder mehreren Ladepunkten an einer Standsäule, wird die Pauschale von 1.500 Euro  für die Standsäule nur einmal vergeben. Alle anderen Ladepunkte an dieser Standsäule werden wie Wallboxen gefördert.
  • Die Förderhöhe ist mit 30 % der Kosten begrenzt und wird als De-MINIMIS Förderung ausbezahlt.
  • Förderungsnehmer verpflichtet sich die geförderten E-Ladestellen für die Dauer von vier Jahren in Betrieb zu halten und den ausschließlichen Bezug bzw. die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern für den Betrieb der Elektro-Fahrzeuge über mindestens vier Jahre zu gewährleisten.
  • Die geförderte Ladestellen sind im öffentlichen Ladestellenverzeichnis www.ladestelle.at einzumelden.

Einreichung

  • online bei der KPC
  • Nach Errichtung, spätestens 6 Monate nach Rechnungslegung

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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