Umwelt-Gemeinde-Service

Energiegemeinschaft

Symbol Fördergeber Bund

Der Klima- und Energiefonds unterstützt den Start von Energiegemeinschaften nach dem Erneuerbaren Ausbaugesetz 2021 mit max. 15.000 Euro je Einreichung.

Das Programm des Klima- und Energiefonds unterstützt Energiegemeinschaften mit innovativem Charakter, die konkret umsetzbar sind. Innovative Energiegemeinschaften sollen zu einer Initialzündung für eine breite Umsetzung von weiteren innovativen Energiegemeinschaften helfen. Die Förderung basiert auf den rechtlichen Grundlagen der Dienstleistungrichtlinie 2022 für die Umweltförderung im Inland und der Allgemeinden Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO).

Gefördert werden

Energiegemeinschaften als Kombination von Maßnahmen technologischer Innovation zur Bereitstellung von Strom, Wärme bzw. Kälte sowie sozialer, ökologischer und organisatorischer Innovation.  Die Erfüllung von mindestens fünf der angeführten Kriterien im Leitfaden zu technologischer, sozialer, ökologischer und organisatorischer Innvovation sind Vorraussetzung für die Förderung.

FörderwerberIn

  • natürliche und juristische Personen
  • Gemeinde, Gemeindeverbände, Rechtsträgern von Behörden
  • kleine und mittlere Unternehmen

Förderhöhe

Förderung von 50 % der Nettokosten für immaterielle Leistungen. 

Bei Nachweis über die tatsächliche Gründung bzw. Erweiterung der Energiegemeinschaft binnen 6 Monaten (Netzzugangsvertrag und/oder Abrechnung der Energiegemeinschaft mti Mitglieder) wird ein Bonus von bis zu max. 50 % der Kosten ausbezahlt (Förderung in Summe max. 100 % der beantragten Kosten).

Die Maximalförderung inkl. Bonus beträgt 15.000 Euro.

Förderdetails

  • Das Programm richtet sich an Energiegemeinschaften mit innovativem Charakter, die über den derzeit üblichen Standard hinausgehen (eine Erzeugungsanlage in der Gemeinschaft abrechnen).
  • Eine innovative Energiegemeinschaft muss fünf von zehn Kriterien zu technologischer, sozialer, ökologischer und organisatorischer Innovation erfüllen. Die Kriterien sind im Leitfaden unter Punkt 3 'Projektauswahl und Beurteilungskriterien' auf Seite 6 angeführt.
  • Die eingereichten Projekte werden auf die inhaltliche Erfüllung der Kriterien sowie Projektauswahl und Beurteilungskriterien geprüft. Die Förderentscheidung trifft das Präsidium des Klima- und Energiefonds.
  • Paralell zur Förderung der Planungsdienstleistung wird der Klima- und Energiefond zur Verbreitung der Programmerfahrungen eine begleitende Informations- und Öffentlichkeitsarbeit in Form von Veranstaltungen, Webinare, Website, etc. organisieren.
  • Bei der Endabrechnung ist ein Nachweis der wesentlichen Kostenpositionen vorzulegen.

Einreichung

  • online mittels der Antragsunterlagen 
  • Die eingereichten Projekte werden von der KPC auf formale Vollständigkeit (Vorhandensein aller Unterlagen) sowie Erfüllung der Projektauswahl und Beurteilungskriterien geprüft. Die Beurteilung erfolgt nach der planerischen (z.B. Nachvollziehbarkeit des Projekts) und technischen Qualität des Projekte.
  • Fristen für Auswahlrunden: 30.11.2022, 31.01.2023, 31.03.2023, 31.05.2023 und 31.07.2023 jeweils um 24 Uhr und 29.09.2023 um 12 Uhr

Weitere Informationen

Energieberatung für Gemeinden
Individuelle Förderberatung
Aufzeichnung Webinar "Potentiale der Energiegemeinschaften"


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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