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Mank e4

Die Stadtgemeinde Mank engagiert sich seit vielen Jahren aktiv im Bereich Klimaschutz. Bekräftigt werden die Bestrebungen mit zahlreichen Mitgliedschaften, wie z.B. dem Klimabündnis, der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Mostviertel-Mitte, C3-Alps.  

Die Basis für eine erfolgreiche Energiepolitik wird 2010 mit der Erstellung eines Energiekonzepts und eines Energiesteckbriefes gelegt. Ein großer Baustein zur Energiewende erfolgte jedoch bereits 1995 – seitdem gibt es ein Biomasse-Nahwärmeheizwerk in der KG Poppendorf mit einer Anschlussleistung von 3,8 MW und mehr als 360 Abnehmern. Auch bei der erneuerbaren Stromversorgung hat die Stadtgemeinde mit 109 PV-Anlagen und mehr als 780 kWp Leistung bereits große Fortschritte erzielt. Hier hat sich Mank das Ziel gesetzt, bis spätestens 2025 die 1 MWp Grenze zu durchbrechen.  

Die Gemeinde selbst geht mit gutem Beispiel voran. Die jahrelang vorbildlich erstellten Energieberichte zeigen, dass alle Gemeindegebäude erneuerbar beheizt werden und eine Vielzahl dieser schon eine PV-Anlage am Dach installiert haben (ca. 137 kWp). Die Gemeindegebäude werden zudem mit zertifiziertem erneuerbaren Strom versorgt. 

Erfolgreich etabliert wurde ein e-Carsharing System (seit 2015). Die umweltfreundliche Mobilität soll in den nächsten Jahren durch eine weitere Initiative, dem „Mitfahrbankerl“ unterstützt werden. Durch ein örtliches Entwicklungskonzept und vorausschauenden Flächenumwidmungen werden die Weichen für eine nachhaltige Ortsentwicklung (Bauverdichtung, kurze Wege innerorts, Nahversorgung …) gestellt.

Energiepolitische Aktivitäten

  • Pilotprojekt „Digitaler Straßenbeleuchtungskataster“ (2018): Internet-Datenbank
  • Erstellen eines Energieleitbildes mit quantifizierbaren Zielen (2018)
  • Eröffnung Radweg „Krumpe“ (2018): 11 km langer überregionaler Radweg zu Nachbargemeinden 
  • e-Carsharing Manker e-Mobil (2015) und 3 e-Tankstellen am Ortsgebiet (4x 22 kW und 1x 11kW)
  • Ortsentwicklungsprojekt: ressourcenschonende Entwicklung durch kurze Wege, verdichteten Wohnbau und Nutzung der Infrastruktur innerorts
  • Nahwärmeversorgung Biomasse (seit 1994): alle gemeindeeigenen Gebäude mit erneuerbaren Energieträgern beheizt. Letzte Ölheizung FF-Haus wurde durch eine Pelletsheizung ersetzt (2016).
  • Bewusstseinsbildungsmaßnahmen z.B. „RadlerIn der Monats“ (monatlich), GemeindeRADsitzung Gemeindezeitungsbericht Umwelt & Klimaschutz (6x/Jahr), e-Mobil-Infotag (2013, 2015)

Video Mank
 

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