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Symbol Fördergeber Bund Radverkehr & Mobilitätsmanagement

Bundesförderung für klimafreundliche und aktive Mobilität

Mit der klimaaktiv mobil Aktion fördert der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung klimafreundliche multimodale Verkehrssysteme, die zur Forcierung des Rad- und Fußgängerverkehrs (aktive Mobilität) sowie zu umweltschonendem Mobilitätsmanagement auf regionaler, kommunaler, betrieblicher, touristischer Ebene und zur Umstellung von Transportsystemen und Fuhrparks auf alternative Antriebe und Kraftstoffe beitragen. Mit einem Förderbudget von 40 Mio. Euro ist die Unterstützung für klimafreundliches Mobilitätsmanagement fast zehn Mal so hoch wie in den vergangen Jahren. Ziel ist die Reduktion von Verkehrsemissionen durch Verkehr vermeiden, verlagern, verbessern.

Gefördert werden

  • Investitionen in klimafreundliche Mobilität und aktive Mobilität
  • Betriebskosten für drei Jahre ab Umsetzungsbeginn
  • Planungskosten, bis zu 10% der förderungsfähigen materiellen Investitionskosten

Förderfähige Maßnahmen sind beispielsweise

  • Forcierung des Radverkehrs mit Radwegen, Radabstellanlagen, E-Ladestationen, Wegweisung und Informationssystemen, Leiteinrichtungen, Bodenmarkierungen, Radverleih, Dauerzählstellen, Marketing und Beauftragte zur aktiven Mobilität, Bauliche Maßnahmen wie Duschanlagen etc.
  • Radschnellverbindungen
  • Mobilitätsmanagement - Umweltfreundliche Gütermobilität (Umstellung LKW auf elektrisches Förderband, Transportrationalisierung, etc.)
  • Mobilitätsmanagement - Umweltfreundliche Personenmobilität (Carsharing, Mobilitätszentralen, Wanderbus, Betriebsbusse, Rufbus, Schnuppertickets, Jobticket, Veranstaltung- Besuchermobilität, etc)
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen (Schulung, Ausbildung, Veranstaltung, Informationsmaterialien, Direktmarketing etc)

Folgende Förderschienen gelten auch hier als Maßnahme:

Förderhöhe

  • Förderbasis Investitionsmehrkosten. 20% der förderfähigen Kosten, bei ELER-Cofinanzierung bis zu 40% für Gemeinde bzw. nicht wettbewerbsrelevante Vorhaben. Bei Zuschlägen bis zu maximal 50%.
  • Maximale Förderung: 600 EUR je jährlich eingesparte Tonne CO2
    bei Radinfrastrukturprojekten ohne ELER-Kofinanzierung: 1.800 EUR je jährlich eingesparte Tonne CO2 + 6 EUR/jährlich verlagerte Pkw-Kilometer
  • Zuschlag von je 5% (bis in Summe max. 10%) für Umsetzung bewusstseinsbildende Maßnahmen, für Kombination von 2 oder mehr Maßnahmen, für Einbeziehung weiterer Akteure

Beispiel Radabstellanlagen

  • € 400 pro Abstellplatz
  • € 700 für Abstellplatz mit e-Ladestation falls 100% Strom aus erneuerbaren Energieträgern

Beispiel Schnupperticket

  • € 300 pro Ticket und Jahr
  • € 325 pro Ticket und Jahr bei zusätzlich beworbenen Maßnahmen

Förderdetails

  • Mobilitäts- und Verkehrskonzept mit Berechnung des Umwelteffektes muss vorliegen, in dem auch die zur Förderung beantragten Maßnahmen dargestellt sind. Sie erhalten dazu eine kostenfreie Beratung.
  • Gebietskörperschaften müssen den Nachweis erbringen, dass 25% der Investitionskosten für die förderungsfähige Maßnahme selbst getragen werden. 
  • Geldmittel aus dem KIG 2020 gelten bei Gemeinden als Eigenmittel.
  • Projekte, die im ländlichen Raum (Gemeinden mit weniger als 30.000 EinwohnerInnen bzw. ländlich geprägte Gebiete mit Einwohnerdichte von maximal 150 EinwohnerInnen pro km2) umgesetzt werden und eine Projektsumme von 2,5 Mio. Euro nicht übersteigen, erfüllen grundsätzlich die ersten Voraussetzungen für eine Kofinanzierung aus ELER-Mitteln. Im Rahmen des Auswahlverfahrens werden unter Berücksichtigung von Auswahlkriterien die eingereichten Projekte automatisch für eine ELER-Kofinanzierung ausgewählt.

Einreichung

  • Online bei der KPC
  • Vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung oder einer anderen Verpflichtung die die Investition unumkehrbar macht.
  • Bitte beachten Sie die anderen Einreichmodalitäten bei den gelinkten Förderschienen (e-Fahrzeug, e-Flotte, e-Ladestelle)

Weitere Informationen

Radland NÖ

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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