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PV-Anlagen mit Bundes-Förderung

Für Gemeinden in den Klima- und Energiemodellregionen fördert der Bund Investitionen in Errichtung von erneuerbare Stromerzeugungs- und Speicheranlagen, sofern diese in ein kommunales Notfallresilienzsystem für krisenrelevante Infrastruktur eingebunden ist.

LH-Stv. Pernkopf bei PV-Anlagen

Gemeinden erhalten wieder Förderung für Photovoltaik-Anlagen.

Die neue Ausschreibung des österreichischen Energie- und Klimafonds bringt Änderungen der Investitionsförderung. Seit 30. Mai 2022 besteht die Möglichkeit einer Bundes-Förderung für die Errichtung oder Erweiterung einer PV-Anlage mit Stromspeicher inkl. die Nachrüstung von Stromspeichern. Aber nur in Kombination mit einem Notfallsresilienzsystem für krisenrelevante Infrastruktur. 

Die Gemeinde muss dazu in einer aktiven Klima- und Energiemodellregion sein und die PV-Anlagengröße muss mindestens 5 kWp betragen. Es werden pro AntragstellerIn maximal 1 MWp gefördert. Stromspeicher werden bis zu einer Speicherkapazität von 3 kWh/kWp gefördert. Die Anlagenstandorte sind weiterhin nur auf öffentliche Gebäude/Infrastruktur, Bildungs- und Sozialeinrichtungen und Vereinsgebäude möglich. Die Einreichung dazu muss vor der Auftragsvergabe erfolgen. Die Förderhöhe liegt bei max. 35 % der Investitionsmehrkosten.

Förderung für PV-Anlagen in Kombination mit Stromspeicher

Den Gemeinden stehen weiters PV- und Stromspeicherförderung über das EAG zur Verfügung. Die nächste Ausschreibung startet am 21. Juni bzw. 23. August je nach Anlagengröße. Die Einreichung hat vor Auftragsvergabe zu erfolgen. Hat eine Gemeinde eine PV-Anlage schon bestellt, dann wäre zu prüfen, ob dies zwischen 22.12.2020 bis 20.04.2022 erfolgt ist. Wenn ja, dann kann die noch bis 31.01.2023 geltende Übergangsregelung des Klima- und Energiefonds relevant sein. 

Falls eine Gemeinde noch oder wieder Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm übrig hat, ist auch eine bereits realisierte PV-Anlage (inkl. Stromspeicher) auf Gemeindegebäude einreichfähig, sofern die Rechnung nicht älter als 01. Mai 2020 ist. Auch PV-Anlagen, die sich in Planung befinden oder gerade bestellt wurden, können beim KIP 2020 eingereicht werden. Der Antrag dazu muss jedenfalls bis zum 31.12.2022 erfolgen.

Kommunales Investitionsprogramm 2020

Generell ist beim KIP 2020 zu empfehlen, schon Mitte des Jahres 2022 die Ausschöpfung bzw. die Planung der Anträge einer Prüfung zu unterziehen. Falls geplante Gemeindevorhaben doch nicht realisierbar sind oder die Entscheidungslage sich geändert hat, können Anträge bei der BHAG jederzeit zurückgezogen werden. Eventuell bereits ausbezahlte Beträge sind einfach zurückzuzahlen.

Adaptierte oder neue Anträge können dann bis zur allgemeinen Frist 31.12.2022 gestellt werden. Auch wenn ein Antrag von der Einreichstelle (BHAG) abgelehnt wird, verfallen die Mittel nicht, ein etwaiger neuer Antrag kann aber nur bis zum 31.12.2022 eingebracht werden. Eine frühzeitige Antragstellung hat den Vorteil, dass bei allfälliger Ablehnung durch die BHAG noch rechtzeitig ein neues Projekt eingereicht werden kann.

Gebäudesanierung mit PV-Anlage

Im Bereich der Sanierung von Gemeindegebäuden mit hohem energietechnischen Niveau wird auch die Errichtung einer PV-Anlage mitgefördert. Die Einreichung erfolgt vor Auftragsvergabe. Die Mustersanierung 2022 läuft noch bis 24.02.2023. 

Weiterführende Informationen

 

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