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Pilotgemeinden für Projekt "Sonneninseln" gesucht

Dass sich Photovoltaik und Artenvielfalt hervorragend kombinieren lassen, zeigt das Projekt "Niederösterreichische Sonneninseln". Nun werden Pilotgemeinden gesucht.

Pilotgemeinden für Sonneninseln sind gesucht

Sonneninseln erzeugen grünen Strom und ermöglichen einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in Niederösterreich.

Sonneninsel – Was ist das?

Als „Sonneninseln“ werden Photovoltaik- Freiflächenanlagen in Kombination mit gezielten Naturschutzmaßnahmen (z.B. Anlegen von Blühwiesen) bezeichnet.

Es ist vorgesehen 20 Pilotprojekte für PV-Freiflächenanlagen, etwa ein Projekt pro Bezirk in Niederösterreich, zu unterstützen. Für jedes ausgewählte Projekt steht ein Zuschuss von bis zu 5.000 Euro pro Anlage zur Verfügung. Mit diesem Zuschuss sollen Mehrkosten, die im Zuge der Umsetzung und der Auswertung des Pilotprojektes anfallen, abgegolten werden. (Vorsicht: Keine Investitionskosten!)
Die Umsetzung der Pilotanlagen ist bis Ende 2021 geplant.

Um welche Art von PV-Anlagen geht es?

Um das gesamte Spektrum an Anlagentypen und Betreibermodellen abdecken zu können, gibt es bei der Auswahl der die infrage kommenden PV-Anlagen kaum Einschränkungen:

  • Der Flächenbedarf der Anlage sollte max. 2 ha betragen.
  • Betreiber der PV-Anlagen können Gemeinde, Private und Investoren sein.
  • Für die Pflege und Instandhaltung wird ein Vertrag zwischen Gemeinde und Betreiber abgeschlossen.

Welche Naturschutzmaßnahmen sollen umgesetzt werden?

Die umgesetzten Maßnahmen können verschiedenste Bereiche umfassen und sollen einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in Niederösterreich leisten.

Einige Beispiele sind:

  • Anlegen von Blühwiesen, Wildblumenwiesen, etc.
  • Aufstellen von Insektenhotels oder Bienenstöcken
  • Durchführen von naturnahen Mäharbeiten
  • Weitere Naturschutzmaßnahmen (Regenwurmfarm, Sickerflächen, Biotop, Humusaufbau)
  • naturnahe Einfriedung (so erforderlich)

Wie wird Bewusstseinsbildung erreicht?

Eine Aufgabe der Sonneninseln ist die Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema naturnahe PV-Freiflächenanlagen. Daher sollten Sonneninseln

  • über Schautafeln verfügen, die der Bevölkerung das Wechselspiel zwischen PV- Anlage und Ökosystem näher bringt.
  • für Interessierte (z.B. Schulklassen) leicht erreichbar sein.
  • durch Pressearbeit begleitet werden.

Wo kann man sich bewerben?

Senden Sie Ihren  Vorschlag für eine Sonneninsel  bis spätestens  15. Oktober 2020 an DI Roland Matous (roland.matous@enu.at). 
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter M +43 676 836 88 592 zur Verfügung.

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