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Nachbericht: Seminar e-Carsharing

Aufgrund der nach wie vor großen Nachfrage veranstaltete die eNu am 9. November 2017 einen weiteren Termin zum zukunftsfähigen Thema „e-Carsharing“.

ReferentInnen des e-Carsharing Seminars

Es folgten mehr als 20 Personen dem Angebot und wurden mit einem abwechslungsreichen Programm über die aktuelle Situation informiert. Mehr als 90 umgesetzte e-Carsharing-Projekte in NÖ mit über 100 e-Autos zeugen von einem wahren Boom in Niederösterreich!

e-Carsharing: Entlastet Umwelt und Geldbörsel

Laut einer Studie kann ein Carsharing-PKW 8 bis 15 private PKW ersetzen. Vorteile dabei ergeben sich vor allem für die Umwelt – weniger Ressourcenverbrauch, mehr Platz, weniger CO2 Emissionen – dazu schont ein geteiltes Auto auch die eigenen Geldbörse. Denn ab einer Auslastung von weniger als 8.500 Kilometer pro Jahr rechnet sich ein privates (Zweit- oder Dritt-) Auto im Gegensatz zum Carsharing Auto nicht mehr. Das Potenzial für Carsharing, insbesondere e-Carsharing ist daher groß.

Land Niederösterreich hat klares Ziel

Deshalb hat sich auch das Land NÖ in Zusammenarbeit mit der NÖ Energie- und Umweltagentur dem Thema Elektroauto angenommen und unterstützt mit der Initiative „e-mobil in NÖ“ diesen Trend. Verankert wurde dies darüber hinaus auch in der Niederösterreichischen Elektromobilitätstrategie 2014 - 2020, wie DI Klaus Alberer von ecoplus in seinem Vortrag zu den Zielen der Elektromobilität in NÖ betont. Zusätzlich hob er noch die Notwendigkeit der Trendwende, weg von den fossilen Antrieben, hervor, indem er darauf hinwies, dass auch die Automobilindustrie aufgrund der emissionsärmeren Flottenziele der EU reagieren muss. Nadine Gegner vom Land NÖ und DI Anna König von komobile stellten die derzeit besonders attraktiven Förderungen von Land + Bund vor.

Breite Unterstützung für Gemeinden und Vereine

Damit Carsharing auch in Gemeinden, insbesondere zwischen Privatpersonen funktioniert, wurden spezielle Plattformen wie Caruso Carsharing oder Ibiola Mobility aufgebaut. Verena Steidl, MA und Mag. Robert Reithofer erklärten die Funktionsweise und die dazugehörigen Angebote ihrer Webplattormen. Auch die 7 Elektroautos der eNu sind mit dem System von Caruso ausgestattet. Damit verfügt die eNu über eine ausschließlich elektrische Firmenflotte!

Martin Frank von der NÖ Regional GmbH gab durch seine Erfahrungen mit den bisherigen e-Carsharing Projekten Empfehlungen für die Trägerorganisationen sowie Projektabwiklung in den Gemeinden ab. Offene Fragen bezüglich der Versicherung von Elektroautos und Carsharing-Projekten können bei Matthias Halmenschlager von der NÖ Versicherung abgeklärt werden. 

DI Matthias Komarek, Mitarbeiter der eNu und langjähriger e-Autofahrer berichtete über die derzeit am Markt verfügbaren Elektroautos und wies auf das Angebot des Umwelt-Gemeinde-Services der NÖ Energie- und Umweltagentur hin. Die eNu unterstützt interessierte Gemeinden mit einem umfassenden Beratungsangebot zum e-Carsharing sowie diversen weiteren Angeboten wie Beratung zur e-Fuhrparkumstellung oder e-Ladeinfrastruktur, Fördertelefon, e-Testaktionen usw.

Best-Practice Beispiele vor den Vorhang

Weiters kam es zur Vorstellung von umgesetzten klassischen e-Carsharing-Projekten – Mank (Ing. Herbert Permoser) und Auersthal (DI Martin Fürhacker) - sowie einem e-Fahrtendienst – Eichgraben (Ing. Johannes Maschl). Zusätzlich stellten sich mögliche Betreiber von e-Carsharing-Projekten vor - Mag. Renate Brandner-Weiß (TRE Thayaland GmbH), Christoph Lechner (Ing. Claus & Christoph Lechner), Thomas Schevaracz-Helm (sharetoo by Porsche Bank).

Abgerundet wurde das Programm mit einer Vorführung eines für Carsharingzwecke ausgerüsteten Elektroautos der eNu, einem Hyundai Ioniq Elektro.

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