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Windrad auf Feld

Bei Veranstaltungen den Schwerpunkt auf vegetarische Speisen und Bio-Fleisch legen

Achten Sie bei Veranstaltungen in der Gemeinde auf ein ausreichendes Angebot an fleischlosen Speisen und bieten Sie Fleischgerichte in Bio-Qualität an.

Die Reise vieler unserer fleischlichen Nahrungsmittel beginnt in Brasilien, dem weltweit größten Sojaexporteur. Soja landet als Futtermittel in Tiermägen – auch in Europa. Der zunehmende Anbau von Soja fördert die Regenwaldzerstörung und setzt die BewohnerInnen stark unter Druck.

90 % der weltweiten Sojaernte werden an Tiere verfüttert. Davon landen ca. 600.000t in österreichischen Tiermägen. Für den Output von einem Kilo Rindfleisch müssen 25kg Futtermittel eingesetzt werden! Aber auch Hühner und Schweine werden zu einem großen Teil mit genmanipulierten Soja aus Südamerika gemästet.

Zur Umsetzung

  • Bieten Sie verstärkt rein vegetarische Gerichte an, bzw. erweitern Sie das Angebot an vegetarischen Speisen.
  • Verwenden Sie bei Gerichten ohne Fleisch saisonales Gemüse aus der Region. Sie unterstützen damit nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Kommt Fleisch auf den Teller, empfiehlt es sich, Produkte aus der Region und aus biologischer Landwirtschaft zu kaufen. Eine Auflistung regionaler ProduzentInnen und Händler bietet "So schmeckt NÖ".
  • Weisen Sie in der Gemeindezeitung darauf hin, dass Kindergärten, Betriebsküchen, Gasthäuser und öffentliche Einrichtungen mit Verpflegungsangebot einen fleischfreien Tag einführen und/oder verstärkt pflanzliche Gerichte anbieten. Greifen Sie auf die Gemeindezeitungsvorlagen der Energie und Umweltagentur NÖ zurück.

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur NÖ.

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