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Klimaziele 2030: Ihr Ist-Stand

Das Land Niederösterreich hat ambitionierte Klimaschutzziele für Gemeinden. Um die ambitionierten Ziele bis 2030 zu erreichen, ist es entscheidend eine Analyse des Ist-Standes durchzuführen und darauf aufbauend einen Plan zur Zielerreichung zu schmieden.

Klimaziele für NÖ Gemeinden

Ziel 1: Photovoltaik

Ziel 2030:

  • für kleine Gemeinde (< 10.000 Einwohner) gilt für die PV-Leistung auf Gemeindegebiet: 2.000 Watt pro Einwohner  
    das bedeutet eine PV-Anlage kleiner als 20 m² pro Person im Jahr 2030
  • für größere Gemeinden und Städte (> 10.000 Einwohner) gilt: 1.000 Watt pro Einwohner 
    das bedeutet eine PV-Anlage kleiner als 10 mpro Person im Jahr 2030

Ist-Stand der Gemeinde

Auf der folgenden interaktiven Karte können Sie ablesen, wie hoch die Photovoltaik Leistung in Ihrem Gemeindegebiet im Jahr 2020 war [Watt/EW]. 

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Was kann Ihre Gemeinde zum Ziel beitragen?

Ziel 2030: 10 % der Photovoltaik-Leistung am Gemeindegebiet wird von der Gemeinde selbst umgesetzt 

Auf Initiative der Gemeinde können beispielsweise eigene Dächer und Parkplätze mit PV-Anlagen ausgerüstet, Erneuerbare Energie Gemeinschaften gegründet, Photovoltaik-BürgerInnenbeteiligungen umgesetzt und Freiflächen-Anlagen gebaut werden.

Tipp: Erheben Sie die PV-Anlagen, die schon von der Gemeinde selbst errichtet (bzw. initiiert) wurden. 

Ziel 2: e-Mobilität

Ziel 2030: 50 % Anteil an klimafreundlichen Fahrzeugen bei den Neuzulassungen bis 2030

Ist-Stand der Gemeinde

Auf der folgenden interaktiven Karte können Sie ablesen, wie hoch der Anteil der klimafreundlichen Fahrzeuge (strom- oder wasserstoffbetrieben) an den Neuzulassungen 2020 war.

Bitte warten... Karte wird geladen...

Was kann Ihre Gemeinde zum Ziel beitragen?

Ziel 2030: 100% der Fahrzeuge (PKW und kleine Nutzfahrzeuge) im Fuhrpark sind klimafreundlich* 

Tipp: Erheben Sie den Fuhrpark, v.a. die Anzahl an Fahrzeugen (M1, N1) im Bestand insgesamt und die Anzahl mit klimafreundlichen* Antrieben.

* BEV, H2 (e-Fahrzeuge, wasserstoffbetriebe Fahrzeuge)

Ziel 3: Raus aus Öl

Ziel 2030: 70 % weniger Ölheizungen am gesamten Gemeindegebiet

Ist-Stand der Gemeinde

Tipp: Erheben Sie die Ölheizungen auf dem Gemeindegebiet.

Die Erhebung der Ölheizungen gelingt über Bauakte oder Kaminbefunde (bzw. RauchfangkehrerInnen). In Niederösterreich gibt es im Schnitt 60 Ölheizungen pro 1.000 EW.

Was kann Ihre Gemeinde zum Ziel beitragen?

Ziel 2030: Alle gemeindeeigenen Gebäude und Anlagen sind ölfrei beheizt

Werden Sie "Raus aus dem Öl"-Gemeinde um Ihre BürgerInnen bei der Umstellung ihrer Ölheizungen zu unterstützen!

Ziel 4: Energieeffizienz - Wärmeverbrauch

Ziel 2030: Wärmeverbrauch aller öffentlicher Gemeindegebäude max. 50 kWh pro mund Jahr

Ist-Stand der Gemeinde

Tipp: Energie.Vorbild.Gemeinden finden den Ist-Stand in ihrem Energiebericht (EBN)

Ziel 5: Energieeffizienz Straßenbeleuchtung

Ziel 2030: 100 % der Straßenbeleuchtung ist auf LED umgestellt

Ist-Stand der Gemeinde

Tipp: Erheben Sie die Gesamtanzahl der Lichtpunkte sowie die bereits auf LED umgestellten Lichtpunkte.

Ziel 6: Klimaanpassung

Ziel 2030: 10 % der öffentlichen Flächen im Siedlungsgebiet sind Biodiversitätsflächen 

„Biodiversitätsflächen“ sind Flächen im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden, auf denen biodiversitätsfördernde Maßnahmen gesetzt werden.

Im Zuständigkeitsbereich der Gemeinden liegen alle öffentlichen Räume, wie beispielsweise ...

  • Parks, öffentliche Grünräume, Parkplätze und Vorplätze,
  • Gemeindewälder, Spielplätze, öffentliche Erholungsräume,
  • Gemeindestraßen inkl. Verkehrsinseln, Straßenbegleitgrün,
  • Betriebsareale gemeindeeigener Unternehmen sowie Einrichtungen wie Gemeindezentren, Rathäuser, Kindergärten, Schulen, Stadtwerke, Bauhöfe, ggf. Pflege- und Pensionistenheime.

Biodiversitätsfördernde Maßnahmen wären beispielsweise:

  • Anlage von Blumenwiesen, Blühflächen oder naturnaher Gärten,
  • Pflanzung von Einzelbäumen, Baumgruppen, Alleen oder Hecken
  • Entsiegelung von Parkplätzen und sonstiger verbauter Flächen
  • Renaturierungsmaßnahmen (Fließgewässer, Feuchtwiesen, Feuchtbiotope…)
  • Anlage von Teichen, Feuchtbiotopen oder Versickerungsmulden
  • naturnahe Gestaltung von Retentionsbecken
  • Dach- oder Fassadenbegrünung oder sonstige Begrünungsmaßnahmen (bei öffentlichen Gebäuden)
  • Pflanzung von klimafitten Wäldern
  • naturnahe Spielgeländegestaltung

Ist-Stand der Gemeinde

Tipp: Erheben Sie die öffentlichen Flächen im Siedlungsgebiet und den Anteil der Biodiversitätsflächen an den öffentlichen Flächen  

Weitere Informationen

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