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Klima- und Energieprogramm: Land NÖ ist Vorreiter

Mit dem NÖ Klima- und Energieprogramm 2020 hat das Land NÖ einen konkreten Plan, um die Klima- und Energieziele zu erreichen. Ein zentraler Punkt dabei stellt die Vorbildrolle des Landes selbst dar.

Etwa 60 % des Energieverbrauchs der Landesobjekte ist auf den Heizenergiebezug zurückzuführen, der Rest entfällt auf den Stromverbrauch.
Der Heizenergiebezug der NÖ Landesgebäude ist von 299 GWh im Jahr 2005 um 11 % auf 332 GWh im Jahr 2012 angestiegen. Der Strombezug aller Landesobjekte legte im gleichen Zeitraum von 105 GWh auf 200 GWh um 90 % zu.

Diese Entwicklung ist vordergründig auf die Eingliederung von 11 Kliniken zurückzuführen, wodurch die Nutzfläche der Landesobjekte seit dem Jahr 2005 um 44 % angestiegen ist. Der Anteil der Biomasse am Heizenergiebezug legte von 15,5 % auf 41,3 % zu.

49 neue Solaranlagen und 40 neue PV-Anlagen

Trotzdem gelang es durch verbesserte Wärmedämmung und effiziente Haustechnikanlagen im Zeitraum von 2005 bis 2012 den spezifischen Heizenergiebezug der NÖ Landesgebäude deutlich zu senken. Mittlerweile beginnen auch verstärkte Maßnahmen im Bereich der elektrischen Energie zu wirken. Maßnahmen im Bereich der Beleuchtung und effizienteren Geräte führen trotz erweiterten Nutzungsangeboten und Komfortsteigerungen zu einer Verbrauchsstagnation.

Die Versorgung mit alternativen Energien hat sich ebenfalls gut entwickelt. So werden mit Stand 2012 ca. 51 % aller Landesliegenschaften mit biogenen Brennstoffen beheizt. Zudem wurden seit 1990 insgesamt 49 Solaranlagen mit einer Kollektorfläche von rund 1.970 m2 installiert. Weiters konnten durch eine zusätzliche Initiative 40 Photovoltaikanlagen im Zeitraum 2011 bis 2013 errichtet werden. Im Rahmen der Standard Bauprogramme soll in den nächsten Jahren der Bestand an Versorgungen aus erneuerbaren Energien kontinuierlich erhöht werden.

Land und Gemeinden - Hand in Hand für mehr Energieeffizienz

Ein weiterer Schwerpunkt lag in den vergangen Jahren bei der Umrüstung der rund 640 Verkehrslichtanlagen, sowie rund 170 Blinklichtanlagen im NÖ Landesstraßennetz, wovon etwa zwei Drittel bereits auf LED umgerüstet sind und dadurch 2.300 MWh Strom jährlich eingespart werden können. In den nächsten Jahren ist vorgesehen, auch die rund 180 Verkehrsbeleuchtungen (ca. 4.500 Straßenleuchten) auf ihre Einsparungsmöglichkeiten zu überprüfen. Allerdings wurden hier bereits in den letzten 30 Jahren sehr effiziente Leuchtmittel eingesetzt. Eines der Beispiele wo Land und Gemeinden Hand in Hand für mehr Energieeffizienz arbeiten!

eNu unterstützt Gemeinden und Energiebeauftragte

Bereits 2015 sollen 100 % des Strombedarfs durch erneuerbare Energien abgedeckt werden, bis 2020 sogar 50 % des Gesamtenergiebedarfs. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung seitens des Landes NÖ, der Gemeinden, Betriebe, Organisationen und jedes bzw. jeder einzelnen BürgerIn. Die Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ unterstützt Gemeinden und insbesondere Energiebeauftragte auf vielseitige Art und Weise. Einen Überblick der Serviceleistungen gibt es hier.

Weiterführende Informationen

Klima- und Energieprogramm 2020
Energieberatung für NÖ Gemeinden

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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