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Kläranlage als Klimaschutzprojekt

Vorbildhafte Kläranlage in Klosterneuburg

Die Verwendung moderner und effizienter Pumpen schont die Umwelt und spart Geld.

Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart, Betriebsleiter Ing. Krzysztof Pyrek, Vizebürgermeister Mag. Roland Honeder in der Kläranlage.

Durch die in Österreich einzigartige Desintegrations-Anlage kann deutlich mehr Biogas in der Kläranlage erzeugt werden. Das reduziert die Kosten und schont auch die Umwelt.

Umbau 2011 inkl. Modernisierung

Die moderne Abwasserbeseitigung in Klosterneuburg besteht an diesem Standort seit rund 30 Jahren, doch mit der Inbetriebnahme des zweistufigen Hybridverfahrens im Jahr 2011 begann die heutige Erfolgsgeschichte der Klosterneuburger Kläranlage. Mit der Desinfektionsanlage, welche 2012 erstmals in dieser Form in Österreich eingesetzt wurde, konnte die Klärgasausbeute aus dem Abwasser massiv erhöht werden. Somit werden auch mehr CO2-Emissionen reduziert.

Kläranlage ist fast autark

Das Blockheizkraftwerk zur Verwertung des Klärgases ist primär auf thermische Energiegewinnung ausgelegt. Somit wird der größte Teil des Wärmebedarfs der Kläranlage gedeckt. Zusätzlich wurden vier Photovoltaik-Anlagen installiert. Damit werden bereits 800.000 kWh Eigenstrom produziert. Dies deckt einen Großteil des Strombedarfs der Kläranlage ab.

Weiters wurde bei der Modernisierung 2011 auch auf extrem sparsame Aggregate besonderen Wert gelegt. Damit konnte eine Energieersparnis von 70 Prozent erreicht werden.

Auszeichnung dafür bereits 2014

Die Stadtgemeinde erhielt für diesen Technologieschritt bereits 2014 den "Climate Star"-Award und eine breite Anerkennung für ihre Umweltschutzaktivitäten. Neben Klimaschutz und Energieerzeugung steht die Reinigung des Abwassers aber natürlich nach wie vor im Vordergrund.

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