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Heizungs-EKG deckt Optimierungs­potenzial auf

Mittels detaillierter Analyse von Heizungsanlagen Einsparpotentiale ermitteln.

Rund 80 % bestehender Heizungsanlagen werden nicht optimal betrieben und verbrauchen daher bis zu 30 % mehr Energie als eigentlich notwendig.


Das kostenlose Heizungs-EKG der Energieberatung NÖ überwacht die kommunale Heizungsanlage mindestens eine Wochen lang systematisch. Dadurch können Falscheinstellungen, Mängel oder Schäden aufgedeckt werden. Eine Behebung dieser Mängel durch gezielte Investitionen ist möglich.

6 Schritte zur energieeffizienteren Heizungsanlage

Schritt 1: Ist - Analyse von Gebäude, Energieverbrauch und Heizung
Um Optimierungspotenziale eruieren zu können, werden Gebäudedaten wie Baujahr, Sanierungsstand usw. und die Nutzung des Gebäudes erfasst. Energieverbrauchsdaten der letzten Jahre werden aus dem Energiebericht entnommen und die Heizungsanlage wird vor Ort inspiziert: Es werden Daten des Kesselerzeugers, der Wärmeverteilung, Zustand der Dämmung, Effizienz der Pumpen, die Wärmeabgabe und die Regelung aufgenommen.

Schritt 2: Positionierung der Sensoren
Im Zuge der Erstbegehung werden durch den firmenunabhängigen Experten der Energieberatung NÖ an relevanten Stellen der Heizungsanlage Temperatursensoren und fernauslesbare Datenlogger installiert.

Schritt 3: Hochauflösende Messung über mindestens eine Woche
Die Messwerte der Sensoren werden über mindestens eine Woche lang aufgezeichnet und per Fernauslesung an den Berater übermittelt.

Schritt 4: Auswertung der Daten und Maßnahmenempfehlung
Aufgrund der hochauflösenden Messung können Rückschlüsse auf die Effizienz des Betriebes der Heizungsanlage gezogen und anlagenspezifische Empfehlungen zur Optimierung abgeleitet werden. Die Ergebnisse der Messung und Maßnahmenempfehlungen für die Verbesserung der Heizungsanlage werden in einem Protokoll festgehalten.

Schritt 5: Besprechung der Ergebnisse mit Entscheidungsträgern in Gemeinde
Im Rahmen eines zweiten Termins vor Ort, bei dem die Messausrüstung abgebaut wird, erfolgt die Besprechung der Ergebnisse der Heizungsanlagen‐Analyse mit Entscheidungsträgern der Gemeinde.

Schritt 6: Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen
Durch Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen wird die Heizungsanlage effizienter betrieben. Die Gemeinde spart Energiekosten, reduziert den Energieverbrauch und den CO2‐Ausstoß und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Voraussetzungen: Energiebuchhaltung in der Gemeinde und die Übermittlung von Gebäude- und Energieverbrauchsdaten und Informationen zum Heizsystem
Dauer: Hochauflösende Messung über 1 bis 2 Wochen
Kosten: kostenlos für NÖ Gemeinden
Buchung: Tel. 02742 22 144, office@energieberatung-noe.at 
Da die Heizungs-EKG-Beratungen am Beginn der Heizsaison eingeteilt werden, ist eine Anmeldung bis Anfang Oktober 2019 notwendig.

Weiterführende Beratung zu Ausschreibunge, Planungen etc.

Für Ausschreibungen, Konzepterstellungen oder Planungsleistungen kann die Förderung des Ökomanagement NÖ (bis zu 10 Beratungstage mit max. 75 % gefördert) durch die Gemeinde herangezogen werden.

Weiterführende Informationen

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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