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Gemeinden arbeiten für Klimaschutz und Klimaanpassung

Beim diesjährigen Energie- und Umweltgemeindetag zeigten 800 GemeindevertreterInnen den hohen Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz.

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Beim Energie- und Umweltgemeindetag in Ybbs (von links): eNu-Geschäftsführer Herbert Greisberger, Zukunftsforscher Andreas Reiter, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Othmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments.

Rund 800 GemeindevertreterInnen, Abgeordnete und Ehrengäste folgten der Einladung der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (eNu) zum Gemeindetag 2021 in Ybbs an der Donau. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf sprachen dabei unter anderem zum Thema „Klimafittes Niederösterreich“. Zukunftsforscher Andreas Reiter gab einen Einblick in das „Dorf der Zukunft“.

Gemeinden sind wichtiger Motor für Klimaschutz und Klimaanpassung

„Der heutige Tag hat gezeigt, dass unsere Gemeinden ganz großes Bewusstsein dafür haben, dass der Klimawandel eine große Herausforderung ist. Der Umwelt- und Klimaschutz hat in Niederösterreich schon immer einen hohen Stellenwert eingenommen“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Rund 500 Megawatt aus Photovoltaik-Anlagen hängen am NÖ Netz. Das entspricht in etwa der Leistung des Atomkraftwerks Zwentendorf. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf merkte an, dass mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz ein wichtiger Schritt in Richtung umweltfreundlicher Energien gemacht worden sei. „Das bedeutet, der Investitionsstau wird aufgelöst und wir werden den Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben. Jährlich werden drei Milliarden Euro in Österreich investiert, eine Milliarde davon in Niederösterreich“, so Pernkopf.

Natur und Vielfalt helfen gegen den Klimawandel

Im Vorfeld des Energie- und Umweltgemeindetages fanden fünf Impulsgruppen statt, unter anderem auch zum Thema „Biodiversität und Klimaanpassung“. Mag. Franz Maier, Leiter des Bereiches Natur und Ressourcen in der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ und Koordinator des bereichsübergreifenden Themas Klimaanpassung, betonte die Wichtigkeit von Biodiversität und Natur für den Klimaschutz. „Die wichtigsten Verbündeten sind intakte Ökosysteme und eine vielfältige Natur. Lebendige Moore und gesunde Böden sind wichtige Kohlenstoffspeicher. Weltweit stammen 25 Prozent der CO2-Emissionen aus zerstörten oder degradierten Lebensräumen“, forderte Maier ein grundlegendes Umdenken.

MF

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