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Symbol Fördergeber Land NÖSymbol Fördergeber Bund Abwasser und Kanalisation

Förderung im Zusammenhang mit Öffentlicher Kläranlage sowie Kanalisation

Für die Errichtung öffentlicher Abwasserentsorgungsanlagen gibt es neben der Bundesförderung nach dem Umweltförderungsgesetz (UFI) auch eine Landesförderung durch den NÖ Wasserwirtschaftsfonds (NÖ WWF).

Gefördert werden

  • Errichtung von oder Reinvestition in Abwasserentsorgungsanlagen, inkl. Umstellung von Mischkanalisation auf Trennsystem sowie Regenwasserkanäle wenn sie der Entwässerung von Liegenschaften dienen
  • Errichtung  oder Reinvestition von einzelnen Anlageteile zur Schlammbehandlung, inkl. Einrichtungen zur Biogasnutzung im Ausmaß des Eigenbedarfs der Kläranlage bzw. Schlammbehandlung
  • Maßnahmen der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Abwasserentsorgung oder Schlammbehandlung
  • Erstellung  eines 'digitalen Kanalkatasters'
  • Wiederherstellung der ursprünglichen Funktion nach Naturkatastrophen wie z.B. Hochwasser

FörderwerberInnen

  • Gemeinde
  • Verbände, Genossenschaft
  • Juristische Person im Auftrag von Gemeinden, Verbänden, Genossenschaften

Hinweis: Darüber hinaus kann privaten und juristischen Personen, die einen Hausanschluss an eine bestehende öffentliche Abwasserreinigungsanlage von mehr als 100 Metern errichten, kann eine Förderung für die Anschlussleitung gewährt werden. Diese Förderung wird mit einem vereinfachten Verfahren (noch nicht online) angesucht – wenden Sie sich an die angegebenen Kontakte.

Förderhöhe

Die Förderung erfolgt zur Gänze als nicht rückzahlbarer Beitrag. Die Förderhöhe variiert pro Gemeindegebiet da die Kombinationsförderung Bund und Land bedarfsorientiert ist und das Erreichen zumutbarer Basisgebühren - sowohl im ländlichen als auch städtischen Bereich - ermöglichen soll. Die Festlegung der angestrebten Basisgebühren pro Liegenschaft für Kanalbenützung erfolgt für jede einzelne Gemeinde unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Einkünfte der Einwohner. Die Fördersatzberechnung wird bei jedem einzelnen Förderungsansuchen bedarfsorientiert berechnet. Die Höhe der Kombinationsförderung liegt somit zwischen 10 % bis höchstens 80 % der förderfähigen Investitionskosten.

Fördervoraussetzungen

  • Ab 5 Objekten kann unter dieser Förderung eingereicht werden.
  • Grundvoraussetzung für eine Förderung ist die Erstellung eines Abwasserplans. Davon kann abgesehen werden, wenn daraus keine Auswirkung auf den eingereichten Bauabschnitt zu erwarten sind wie beispielsweise wenn ein neues Siedlungsgebiet unmittelbar an eine bestehende Kanalisation angeschlossen wird. Das Nichterfordernis des Abwasserplanes ist von der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft zu bestätigen.
  • Die Projekterstellung ist in Abstimmung mit der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft und den fachlich zuständigen Amtssachverständigen durchzuführen.
  • Es muss ein befugter Planer beauftragt werden.
  • Wasserrechtliche und sonstige Bewilligungen sind durch den/die FörderwerberIn einzuholen.

Tipp

Benchmarking zur Identifikation von Einsparungspotentialen
Einmalig kann die Teilnahme am Benchmarking des ÖWAV gefördert werden. Es handelt sich um eine Methode zur Identifikation von Stärken aber auch von konkreten Einsparungspotenzialen. Durch die Kombination von Landesmitteln und Bundesmittel kann die Förderhöhe dafür bis zu 90 % sein.

Einreichung

  • Vor Umsetzung der Maßnahme online
  • Der/die FörderwerberIn gibt online im Portal der Bundesförderstelle (KPC) den Förder-Antrag ab. Die Unterlagen der Landesförderung - siehe link Landesförderung - müssen dabei auch hochgeladen werden. Zwischenspeicherungen und Wiedereinsteigen vor dem eigentlichen Absenden ist im Portal der KPC möglich.
  • Nach dem Absenden des Antrags im Portal der KPC wird die zuständige Landesabteilung (WA4) automatisch verständigt und gibt die erforderdliche Beurteilung zum Antrag ab. Der online Antrag wird danach automatisch von der KPC weiterbearbeitet.

Weitere Informationen

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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