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Symbol Fördergeber Bund Thermischer Speicher für KEM

Investitionsförderung in Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) für thermische Speicher Wärme und Kälte

Der Klima- und Energiefonds unterstützt auch im Jahresprogramm 2020 durch gezielte Förderungen den Einsatz von klimaschonenden und umweltfreundlichen Technologien in den Klima- und Energie-Modellregionen (KEM). Darunter fallen auch  Speicher für Wärme  und Kälte mit hohem Innovationsgrad und Multiplizierbarkeit  laut Leitfaden Kapitel 7.

Gefördert werden

  • Speichersysteme die über den üblichen Stand der Technik hinsichtlich Material, Größe, zeitlicher Nutzung u.ä. hinausgehen, mit besonders innovativen Systemkomponenten bzw. innovativer Einbindung in ein System
  • Speichersysteme deren Einbindung bei ähnlichen Prozessen und Gebäuden theoretisch auch möglich wäre

Unerwünscht sind Speziallösungen, die sich weder wirtschaftlich noch anlagentechnisch bei ähnlichen Betriebs- und Gebäudestrukturen bzw. Prozessen durchführen lassen würden.

Beispielsweise

  • Neue Speichertechnologien, wie PCM Phase-Change-Material, TCM Thermo-Chemical Material, Hybridspeicher, Feststoffspeicher, Ad- oder Absorptionsspeicher etc.
  • Einsatz bereits erprobter Technologien für kaum erprobte Einsatzbereiche wie beispielsweis Langzeitspeicher, Speicher mit Abwärme, Multifunktionale Nutzung usw.
  • Hochtemperaturspeicher mit über 150oC
  • Thermische Bauteilaktivierungen
  • Power to Heat Anlagen für direkte Speicherung von erneuerbarem Strom ohne vorheriger Netzeinspeisung
  • weitere im Leitfaden, Kapitel 7

Förderhöhe

  • Netto-Investitionskostenzuschuss
  • max. 45 % der umweltrelevanten Mehrkosten

Förderfähige Kosten

  • Speicheranlage inklusive Verrohrung
  •  Einbindung in den Prozess bzw. in das bestehende Wärme- oder Kälteversorgungssystem
  •  notwendige Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik
  • Planungskosten für die förderfähigen Maßnahmen im Ausmaß von bis zu 15 % der umweltrelevanten Investitionskosten.

Förderdetails

  • In Gemeinden mit weniger als 30.000 EinwohnerInnen, die sich in KEM-Regionen befinden
  • Förderfähige Anlagenstandorte innerhalb einer KEM-Region - jedoch nicht genauer vorgegeben.
  • NIcht förderfähig ist die Speicherung von Wärme oder Kälte aus fossil betriebenen Anlagen wie Gaskessel, KWK- und GuD-Anlagen
  • Bei Errichtung oder Erweiterung von Speichern in biogenen Nah- oder Fernwärmenetzen mit einer installierten Biomassekesselnennleistung ab 400 kW oder einer Trassenlänge ab 1.000 Meter ist die Teilnahme im Qualitätsmanagementprogramm „qm heizwerke" verpflichtend. Einbeziehung bereits in der Planung.
  • Die förderbaren Kosten müssen mindestens 50.000 Euro betragen.
  • Projekte mit Investitionskosten über 2,5 Mio Euro sind nicht förderbar.
  • Die Beurteilung des Innovationsgehaltes und der Multiplizierbarkeit der Projekte anhand der Auswahlkriterien laut Leitfaden obliegt einer Expertenjury.
  • Die errichtete Anlage muss mindestens 10 Jahre im ordnungs- und bestimmungsgemäßen Betrieb bleiben.
  • Ein Monitoring durch Externe kann von der Jury installiert werden - verpflichtende Zusammenarbeit und Datenveröffentlichung
  • Rechnungen kleiner 200 Euro netto sind nicht förderfähig sowie Bar-Rechnungen über 5.000 Euro netto
  • Die Zustimmungserklärung des Klima- Energie-Modellregion (KEM) Managements muss vorliegen
  • Die KEM muss zum Zeitpunkt der Einreichung der Solaren Großanlage in einem bestehenden Vertragsverhältnis mit der KPC im Auftrag des Klima- und Energiefonds sein; d.h. in einer Konzept-, Umsetzungs- bzw. Weiterführungsphase
  • Für Antragsteller von KEM-Investitionsförderungen, die dem Bundesvergabegesetz unterliegen gibt es eine Dokumentationspflicht für das Direktvergabeverfahren.
  • Keine weitere Bundesförderung. Ausnahme nur für gewisse Förderaktionen der Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) sowie der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT).
  • Nähere Details im Leitfaden, Kapitel 7

Einreichung

  • Vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen, vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht. Das Bestelldatum muss im Zuge der Endabrechnung bestätigt werden
  • Ende der Einreichfrist 26.2.2021 - 12 Uhr. Bis spätestens 12.2.2020 Beratungsgespräch mit der Abwicklungsstelle, bei einem nicht im Leitfaden beschriebenem innovativem Beispiel.


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

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Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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