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Symbol Fördergeber Bund Solar­thermie Groß­anlage

Förderung innovativer solarer Großanlagen von 100 bis 10.000 m2 Kollektorfläche für Spezialeinsatzbereiche

Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung fördert auch 2020  Investitionen in die Forschung, Planung, Errichtung von solaren Großanlagen.

Gefördert werden

  • Machbarkeitsstudien von Großprojekten mit mehr als 5.000 m² Bruttokollektorfläche unterstützt.
  • Solaranlagen mit einer Kollektorfläche zwischen 100m² und 10.000m², die bis zum 31.07.2022 fertiggestellt sein müssen.

Einsatzbereiche der Solaranlagen:

  • solare Prozesswärme
  • solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgungen (Mikro-, Nah- und Fernwärmenetze)
  • hohe solare Deckungsgrade (über 20% des Gesamtwärmebedarfs) in Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben
  • Solarthermie in Kombination mit Wärmepumpe inkl. PVT-Kollektoren
  • neue Technologien und innovative Ansätze (besondere Förderungsvoraussetzungen) 

Hinweis: Solare Großanlagen in KEM-Regionen

  • Einreichungen aus KEM-Regionen werden falls Sie den ELER-Kriterien entsprechen prioritär behandelt.
  • Die KEM muss zum Zeitpunkt der Einreichung der Solaren Großanlage in einem bestehenden Vertragsverhältnis mit der KPC im Auftrag des Klima- und Energiefonds sein; d.h. in einer Konzept-, Umsetzungs- bzw. Weiterführungsphase

Förderhöhe

  • Solare Prozesswärme € 700,- je MWh direkt nutzbaren Solarertrag
  • Solare Einspeisung in netzgebundene Wärmeversorgungen € 550,- je MWh direkt nutzbaren Solarertrag
  • Hohe solare Deckungsgrade in Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben € 950,- je MWh direkt nutzbaren Solarertrag
  • Solarthermie in Kombination mit Wärmepumpe bis zu € 1.600,-  je MWh direkt nutzbaren Solarertrag
  • Neue Technologien und innovative Ansätze - keine Begrenzung!
  • Machbarkeitsstudien - die Höhe der Beauftragung (inklusive aller Abgaben und Steuern) hängt von der Anlagengröße und von der Wärmespeicherart (Kurzzeit- oder Langzeitwärmespeicher) ab. Bis zu 100% bzw. max. € 97.500,–

Für Projekte, die in das Begleitförderprogramm aufgenommen werden, erhöht sich die Förderobergrenze um 25 %.

Förderdetails

  • Projekte müssen einen hohen Innovationsgehalt aufweisen und sollen technisch und ökonomisch multiplizierbar sein. 
  • Besonders innovative Projekt werden in das Begleitforschungsprogramm aufgenommen.
  • Vor der Einreichung eines Projektes ist ein Beratungsgespräch mit Experten der Begleitforschung (AEE) verpflichtend.

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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