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Symbol Fördergeber Bund Photovoltaik & Stromspeicher ÖMAG

Förderung für die Neuerrichtung oder Erweiterung von PV - Anlagen sowie Stromspeicher

Für 2020, 2021 und 2022 sind Fördermittel für PV-anlagen und PV-Strom-Speicher jeweils in Höhe von 36 Millionen Euro im  Rahmen der ÖMAG Investitionsförderung auf Grundlage des Ökostromgesetzes bereitgestellt. Davon sind jährlich 24 Millionen Euro für die Errichtung neuer  Photovoltaikanlagen bzw. für die Erweiterung bestehender PV-Anlagen reserviert, die restlichen Millionen für Speicherbatterien. Bei Nichtausschöpfung der Jahresmittel wird dieses zugunsten von PV-Anlagen in das Folgejahr übertragen.

Gefördert werden

  • Neuerrichtung von PV-Anlagen bis max. 500 kWp
  • Erweiterung von max. 500 kWp zu bestehenden PV-Anlagen
  • Stromspeicher für die PV-Anlage mit mindestens 0,5 kWh pro kWp installierter Engpassleistung
  • Erweiterung des Stromspeichers einer PV-Anlage mit mindestens 0,5 kWh pro kWp installierter Engpassleistung

Förderhöhe

PV-Anlagen

  • € 250,- je kWp bis zu einer Engpassleistung von 100 kWp
  • € 200,- je kWp bei Engpassleistung ab 100 bis 500 kWp
  • max. 30 % der förderfähigen Kosten

Speicherbatterien für eine PV-Anlage

  • € 200,- je Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität jedoch max. 50 kWh pro Anlage
  • max. 30 % der förderfähigen Kosten

Hinweis: Förderhöhe maximal 45 % der umweltrelevanten Mehrkosten. Die förderfähigen Kosten für die PV-Anlage werden von der Abwicklungsstelle als Differenz zu einer weniger umweltfreundlichen Referenzanlage ermittelt. Förderfähige Kosten für Stromspeicher entsprechen den auf den Stromspeicher bezogene Kosten.

Förderdetails

  • Anlage im Netzparallelbetrieb
  • Die PV-Anlage muss auf bzw. an einem Gebäude, einer baulichen Anlage oder auf einer Betriebsfläche (ausgenommen Grünfläche) errichtet werden. 
  • Als Betriebsfläche gelten Flächen für industrielle und gewerbliche Nutzung sowie Flächen für landwirtschaftliche Betriebsanlagen soferne sie befestigt oder bebaut sind - beispielsweise Lagerplätze, Parkplätze bei Einkaufszentren, bei Freizeitanlagen und sonstige Abstellplätze, Hafenanlagen, Flugplätze, befestigte landwirtschaftlich Abstellflächen, Fahrsilos. Weiters gelten als Betriebsflächen auch Deponien und Verkehrsanlagen (befestigte Straßen und Wege).
  • Die Anlage darf die Versickerungsfähigkeit von befestigten Flächen nicht noch zusätzlich wesentlich verringern.
    Hinweis: Befestigte Flächen sind durch menschliches Einwirken so verdichtet, dass die natürliche Versickerungsfähigkeit des Bodens erheblich verändert wurde und umfassen insbesondere Flächen eines Grundstückes deren Oberflächen mit Asphalt, Beton, Pflastersteinen etc. versehen sind, sofern diese Befestigung bereits 36 Monate vor Antragstellung vorgelegen hat.      Dies ist in der Technischen Projektbeschreibung nachweislich zu belegen.
  • Die Anlage darf nicht auf einer Grünfläche errichtet werden.
    Hinweis: Grünflächen sind unbebaute oder unbefestigte Teilflächen von Betriebsflächen, insbesondere landwirtschaftliche Nutzflächen sowie Garten- und Naturschutzflächen.
  • Nicht förderfähig sind gebrauchte Anlagenteile, Grundstückskosten, Immaterielle Leistungen, Steuern und Verwaltungsabgaben, Kostenüberschreitungen, Finanzierungskosten, Entschädigungen, Anschluss- oder Verbindungsentgelte (Einspeiseleitung über 500 m), Leistungen vor Antragstellung.
  • Inbetriebnahme spätestens 1 Jahr ab Förderzusage - Nachweis mittels Bestätigung des Netzbetreibers.
  • Unverzügliche Meldung von Ereignissen welche die Durchführung des geförderten Vorhabens verzögern, unmöglich machen oder deren Abänderung erfordern. Die Inbetriebnahme kann bei besonders berücksichtigungswürdigen Gründen einmalig um 6 Monate verlängert werden.
  • Betrieb für die Dauer von 10 Jahren.
  • Die Endabrechnung muss selbständig vom Förderwerber spätestens 3 Monat nach Ende der Frist für die Vollinbetriebnahme online übermittelt werden sonst verfällt die Förderzusage!
  • Für den beantragten Anlagenteil darf keine ÖMAG-Tarifförderung, keine Klima- und Energiefondsförderung und keine Förderung aufgrund anderer bundes- oder landesrechtlichen Bestimmungen in Anspruch genommen werden.
  • Reihung der Anträge nach "first come-first served" bzw. Windhund-Prinzip
  • Als Zeitpunkt der Einreichung gilt das elektronische Einlangen des vollständigen Ticket-Antrages mit den Mindestinhalten Anlagenbetreiber, e-mail, Energieträger, Engpassleistung und Zählpunktbezeichnung.
  • Sofern das Förderkontingent für das Jahr bereits ausgeschöpft ist, werden die Anträge zurückgewiesen (keine Wartelisten).
  • Zumindest 2 Vergleichsangebote zum Nachweis der Angemessenheit der Kosten müssen für den Antrag vorhanden sein sowie je nach Förderwerber die Einhaltung der einschlägigen vergaberechtlichen Bestimmungen.

Einreichung

  • Vor der rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen oder einer anderen Verpflichtung die die Investition unumkehrbar macht, wobei der früheste dieser Zeitpunkte maßgebend ist. Vorarbeiten wie Genehmigungen und Kauf von Grundstücken zählen nicht dazu. Bei einer Übernahme ist der Zeitpunkt des Erwerbs der unittelbar mit der Betriebsstätte verbundenen Vermögenswert maßgebend.
  • Nur online - in 2 Schritten. Ticket mit Eingabe von Grundlagendaten und Passworterstellung. Zwischen 18 Stunden und spätestens 168 Stunden nach Ziehung des Tickets ist der Förderantrag zu vervollständigen.
  • Start der Einreichung 2020 am 11. März 2020, 17:00 Uhr

Weitere Informationen

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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