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Symbol Fördergeber Bund PV förderbar bis 50 kWp

Förderung für die Errichtung einer neuen oder Erweiterung einer Photovoltaik Anlage

Zur Unterstützung Klima- und Energieziele der österreichischen Bundesregierung fördert der Klima- und Energiefonds die Installation von Photovoltaikanlagen. Eine Verlängerung sowie Aufstockung der Mittel und Erhöhung von 5 auf 50 kWp erfolgte Ende Dezember 2020.

Gefördert werden

pro Anlagenstandort die Errichtung 1 PV-Anlage im Netzparallelbetrieb als Neuinstallation oder Erweiterung einer bestehenden Anlage:

  • freistehende Anlage
  • Aufdachanlage
  • gebäudeintegrierte Anlage (PV-Element muss funktionaler Teil der Bauwerkshülle sein - beispielsweise Beschattungselemente an der Fassade)

FörderwerberIn

  • Gemeinde, Gebietskörperschaft
  • natürliche und juristische Person, konfessionelle Einrichtung, Verein, Betrieb, Schule, Land- und Forstwirtschaft

Förderhöhe

Einmaliger Investitionskostenzuschuss für maximal 50 kWp - davon maximal 35 % der förderbaren Investitionskosten - mit Staffelung der Pauschalbeträge:

  • € 250,-/kWp für die ersten 10 kWp
  • € 200,-/kWp für die nächsten 10 kWp
  • € 150,-/kWp für die restlichen kWp (über 20 kWp) - bis zur Obergrenze von 50 kWp

Zuschlag für gebäudeintegrierte Anlagen von € 100,- pro kWp

Förderdetails

  • Die Anlage kann größer als 50 kWp sein.
  • Als Erweiterung gilt, wenn bei einer bereits installierten Anlage weitere PV-Module hinzugefügt werden, ohne dass eine neue Zählpunktnummer für die Einspeisung beantragt wird.
  • Errichtung durch befugte Fachkraft fach- und normgerecht.
  • PV-Anlage muss 10 Jahre lang betrieben werden.
  • Überdachung von Terrasse, Gartenhaus, Carport u.ä. zählen nicht zu gebäudeintegrierten Anlagen sind jedoch förderfähig.
  • Keine Förderung für PV-Anlagen die gesetzlich vorgeschrieben sind sowie für gebrauchte PV-Module.
  • Kombination der Förderaktion mit anderen Bundesförderungen wie z. B. der Ökostromtarifförderung der ÖMAG und mit Landes- oder Gemeinde-Förderung ist nicht möglich.
  • Kombinierbar mit anderen Förderungen ist nur der Teil der Anlage der 50 kWp überschreitet. Die Einhaltung dieser Bestimmung wird mittels Zählpunktnummer überprüft.
  • Förderfähige Investitionskosten: Photovoltaik-Module, Aufständerungen, Wechselrichter, Stromspeicher (Akkus, Batterien), Umbau Schaltschrank, Montage, Elektroinstallationen, Blitzschutz, Datenlogger, Kabelverbindungen, notwendiger Umbau des Zählerkastens, Nachführungssysteme (sowohl ein- als auch zweiachsig), Planungskosten bis 10 % der Anlagenkosten
  • Finanzierung über Contracting, Mietkauf oder Leasing ist möglich - siehe Leitfaden.
  • Sollte eine PV Anlage aktuell keinen Netzzugangsvertrag vom Netzbetreiber bekommen, ist eine Förderung dennoch möglich, sofern die Anlage einen physischen Netzzugang besitzt (keine Inselanlage). Die Vorlage eines Netzzugangs-Vertrages ist in diesem Fall nicht nötig (bei Überschuss begrenzt die Anlage die Einspeisung auf 0 W).
  • Die PV-Anlage kann zum Zeitpunkt der Registrierung schon errichtet sein.
    Rechnungen mit Datum vor dem 22. Juni 2020 können jedoch nicht anerkannt werden.

Einreichung

  • online in zwei Schritten. 
  • 1. Schritt Registrierung beim Klimafonds, damit sind die Mittel für Sie reserviert. Sie erhalten innerhalb von zwei Stunden ein Bestätigungs-E-Mail inkl. dem 12 Wochen lang gültigen Zugangslink zur Antragstellung.
  • Die PV-Anlage kann zum Zeitpunkt der Registrierung schon errichtet sein.
  • Achtung: Die Registrierung verfällt falls der 2. Schritt nicht innerhalb von 12 Wochen erfolgt -
    es ist keine erneute Registrierung während dieser Förderaktion mehr möglich! 
    Aus diesem Grund sollte der Zeitpunkt der Registrierung so gewählt werden, dass die Anlage jedenfalls zeitgerecht errichtet und alle erforderlichen Unterlagen für die Antragstellung innerhalb der 12-Wochen-Frist übermittelt werden können.
  • 2. Schritt Antragstellung sobald die Anlage fertig installiert und abgerechnet ist. Ein Netzanschluss muss zu diesem Zeitpunkt nicht vorliegen.
  • Registrierung bis 31.12.2022 bzw. davor falls Förderkontingent ausgeschöpft ist.


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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