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Symbol Fördergeber Bund Photovoltaik in KEM-Regionen

Investitionsförderung in Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) für Photovoltaikanlagen sowie Stromspeicher

Der Klima- und Energiefonds unterstützt auch im Jahresprogramm 2020 durch gezielte Förderungen den Einsatz von klimaschonenden und umweltfreundlichen Technologien in den Klima- und Energie-Modellregionen (KEM). Darunter fällt auch die Investitionsförderung von PV-Anlagen für die Stromerzeugung und Stromspeicher laut Leitfaden Kapitel 7.  

Gefördet werden

  • neue stationäre PV-Anlagen  - inklusive der Erweiterung bestehender Anlagen - im Netzparallelbetrieb mit und ohne Stromspeicher
  • PV-Anlagengrößen mit mindestens 5 Kilowatt peak (kWp)
  • Stromspeicher für PV-Anlagen ab mindestens 4 kWh - auch als Nachrüstung zu bestehenden PV-Anlagen
  • Aufdachanlagen, gebäudeintegrierte Anlagen und dergleichen sowie Freiflächenanlagen auf folgenden Grundstücken und Objekten:

Förderfähige Anlagenstandorte

  • Sozialeinrichtungen
  • Bildungseinrichtungen
  • Vereinsgebäude
  • öffentliche Gebäude
  • öffentliche Infrastruktur
  • Tourismus und Freizeitwirtschaft in den 3 Gewinnerregionen 2019

Förderfähige Investitionskosten

  • PV-Module, Wechselrichter
  • Aufständerungen, Nachführsysteme
  • Stromspeichereinheit
  • Installation, Montage, Kabelverbindungen, Schaltschrankumbau
  • Blitzschutz, Datenlogger, notwendiger Umbau des Zählerkastens
  • Lastmanagement (beinhaltet die Erfassung der Energieströme, intelligente Be- und Entladebetriebsarten sowie die Möglichkeit der Visualisierung, etc.)
  • Planungskosten (maximal 10 % der anerkennbaren Netto-Investitionskosten)

Förderhöhe

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Investitionskostenzuschuss von max. 40 % der förderungsfähigen Kosten ausbezahlt.

PV-Anlage

  • € 275,- je kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen + € 100/kWp Zuschlag*
  • € 375,- je kWp für gebäudeintegrierte Anlagen + € 100/kWp Zuschlag*

*Hinweis: Zuschlag wird für Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung vergeben, um die Vorbildwirkung der KEM für die nachhaltige Energieversorgung hervorzuheben, jedoch max. 10.000,- Euro je Projekt.

Stromspeicher

  • € 400,- je kWh für die ersten 5 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • € 350,- je kWh für jede weitere kWh zwischen >5 - 10 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • € 300,- je kWh für jede weitere kWh zwischen >10 - 20 kWh nutzbare Speicherkapazität
  • € 250,- je kWh für jede weitere kWh >20 kWh nutzbare Speicherkapazität

Zuschlag von € 100,-  je kWh für Speicher mit Notstromfunktionalität zur Aufrechterhaltung von kritischer Infrastruktur.

Förderdetails

  • Für Antragsteller von KEM-Investitionsförderungen, die dem Bundesvergabegesetz unterliegen gibt es eine Dokumentationspflicht für das Direktvergabeverfahren.
  • Mehrwertsteuer gilt als nicht förderfähige Kosten.
  • maximale PV-Anlagengröße pro AntragstellerIn 1MWp
  • Stromspeicher werden bis zu einer Kapazität von 3 kWh/kWpeak gefördert. Eine Obergrenze für die Speichergröße existiert nicht (z. B. im Fall einer Nachrüstung einer bestehenden PV Anlage).
  • Bleispeicher sind nicht förderbar
  • Zustimmungserklärung des KEM Managements muss vorliegen
  • Die errichtete Photovoltaikanlage und der Stromspeicher muss mindestens 10 Jahre im ordnungs- und bestimmungsgemäßen Betrieb bleiben
  • Fertigstellung 1 Jahr ab Förderzusage
  • Rechnungen kleiner 200 Euro netto sind nicht förderfähig sowie Bar-Rechnungen über 5.000 Euro netto
  • Ausführung nur durch befugte Fachfirma
  • Die KEM muss beim Startzeitpunkt des Jahresprogramm 2020, in einem bestehenden Vertragsverhältnis mit der KPC im Auftrag des Klima- und Energiefonds gewesen sein; d.h. in einer Konzept-, Umsetzungs- oder Weiterführungsphase
  • Genehmigungen, Bescheide die für den Bau und Betrieb der Anlage erforderlichen sind müssen eingeholt werden und zum Zeitpunkt der Endabrechnung vorgelegt werden.
  • Für die PV-Anlage bzw. den Stromspeicher darf keine weitere Bundesförderung (insbesondere auch kein Ökostrom-Tarif für den eingespeisten Strom) in Anspruch genommen werden.
  • Sofern eine Anlage erweitert wird und für denselben Zählpunkt eine ÖMAG-Tarifförderung besteht, ist der aktualisierte Fördervertrag zum Zeitpunkt der Antragstellung ergänzend zu übermitteln.
  • Ausnahme für keine weitere Bundesförderung besteht für gewisse Förderaktionen der Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) sowie der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT).
  • Nähere Details zu Pauschalförderungen für KEM im Leitfaden, Kapitel 7.

Einreichung

  • Vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Anlagenteilen, vor Lieferung, vor Baubeginn oder vor einer anderen Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht. Das Bestelldatum muss im Zuge der Endabrechnung bestätigt werden.
  • Vorgezogene Einreichfristen ermöglichen eine schnellere Abwicklung der Projekte: 31.8.2020 - 12 Uhr und 23.10.2020 - 12 Uhr.
  • Ende der Einreichfrist 26.2.2021 - 12 Uhr


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

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Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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