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Symbol Fördergeber Bund Neubau

Förderung von Neubau öffentlicher Gebäude in energieeffizienter Bauweise.

Bundesförderung im Rahmen der Umweltförderung im Inland

Gefördert wird

Neubau von betrieblich genutzten Gebäuden in energieeffizienter Bauweise, bei dem die Anforderungen der Richtlinie des Österreichischen Instituts für Bautechnik (OIB Richtlinie 2015 oder 2019) erheblich unterschritten werden.

Material sowie zugehörige Montage- und Planungsleistungen für

  • Dämmung der thermischen Hülle
  • Fenster und Außentüren
  • außenliegende Verschattungssysteme
  • Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung
  • Mehrkosten für Bauteilaktivierung
  • Mehrkosten monolithische Außenwandaufbauten
  • Extensive Dachbegrünung
  • hinterlüftete Fassaden bis zu 150 Euro/m²
  • hinterlüftete Fassadenschalungen bis zu 100 Euro/m²
  • Fassadenbegrünung bis zu 150 Euro/m²

Förderhöhe

Einmaliger Investitionskostenzuschuss - bis zu 18 % der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten. Pro Projekt maximal 4,5 Mio Euro Förderung.

Abhängig von der erzielten Heizwärmebedarfsunterschreitung gegenüber einem Gebäude, entsprechend dem OIB-Standard:

  •  0,42 Euro pro Kilowattstunden (kWh) erzielter Unterschreitung des HWB
  •  Je 0,06 Euro pro kWh Zuschlag für:
  • Einsatz von zumindest 25 % Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Nachnutzung von vormals genutzten Flächen oder Baulichkeiten wie etwa ein nicht konditioniertes oder bereits abgebrochenes Gebäude, eine versiegelte Fläche (z.B. Parkplatz) oder ehemalige Deponieflächen sein. Der Nachweis hat durch die Übermittlung eines (Bau)Bescheides für die vormalige Nutzung zu erfolgen.
  • Ausführung in klimaaktiv-Gold-Standard
  • Fassadenbegrünung von zumindest 25 % der Fassadenflächen oder extensive Dachbegrünung von zumindest 50 % der Dachflächen
  • Vollholz- oder Holzriegelkonstruktionen als tragende Bauteile bei zumindest 50 % der beheizten Gebäudehüllfläche (susgenommen Dachkonstruktionen über 20 % Neigung)

Förderdetails

  • Die Reduktion des Heizwärmebedarfs nach OIB muss zumindest 15 % betragen - genaue Formeln siehe Informationsblatt.
  • Beteiligung des Landes an der Förderung von mindestens 12 % der beantragten Kosten. Beispielsweise NÖ Bedarfszuweisungen oder NÖ Klimaschutz in Gemeinden. 
  • Zubauten und Erweiterungen von bestehenden Gebäuden können als Neubau gefördert werden, wenn der Zubau über 25% der bereits bestehenden Bruttogrundfläche liegt
  • Hinweis: Projekte, die von Gemeindebetrieben mit marktbestimmter Tätigkeit durchgeführt werden, können die Förderungen als Betrieb beantragen.
  • Fördergegenstand ist die Außenhülle des Gebäudes - etwaige Bundesförderungen wie etwa für Heizsysteme, PV u.ä. also kombinierbar.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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