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Symbol Fördergeber Bund Muster­sanierung

Förderung innovativer Sanierungen, die über das übliche Ausmaß hinausgehen.

Gefördert werden

Thermisch energetische Sanierung und Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energie sowie zur Steigerung der Energieeffizienz für Gebäude die vor dem 01.01.1999 errichtet wurden oder denkmalgeschützt sind.

Bei den mustersanierten Gebäuden entstehen, wegen des extrem niedrigen Energiebedarfs und dem sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien, kaum noch Treibhausgasemissionen.

Achtung: Für Klima Energie Modellregionen (KEM) ist ein fixer Betrag im Rahmen der Mustersanierung reserviert. Akteure in KEM sind eingeladen, Projekte vorrangig einzureichen.

Förderbare Maßnahmen Sanierung

  • Dämmung der thermischen Hülle
  • Fenster und Außentüren
  • Verschattungssysteme
  • Lüftungssysteme mit  Wärmerückgewinnungsanlage
  • Hinterlüftete Fassadensysteme und fassadengebundene Bepflanzung
  • Extensive Dachbegrünung
  • Maßnahmen zur effizienten Energienutzung in der Haustechnik oder zur Rückgewinnung vorhandener Abwärme

Förderbare Maßnahmen erneuerbare Energie und Steigerung der Energieeffizienz

  • PV-Anlagen und -fassaden bis 100 kWp inkl. Speicher für die Eigenverbrauchsoptimierung
  • Biomasse Einzelanlagen und Wärmepumpen
  • Thermische Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung
  • Anschlüsse an biogene Fernwärme
  • Messtechnik für das vorgeschriebene Energieverbrauchsmonitoring (EVM)

Förderdetails

  • Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Investitionszuschuss. Förderungbasis sind jeweils die umweltrelevanten Mehrkosten.
  • Der Standardsatz der Förderung beträgt für erneuerbare Energie 25 % bzw. für Sanierung 40 %. Abschläge sind aufgrund behilerechtlichen Höchstgrenzen oder programmspezifischer Höchstförderung möglich.
  • Zuschläge bis zur beihilfenrechtlichen Höchstgrenze für
    • „qualitätsgeprüftes Passivhaus“
    • klimaaktiv Goldstandard
    • Plusenergiehaus und für den überwiegenden Einsatz von Dämmstoffen mit dem Österreichischen Umweltzeichen oder Natureplus
    • sowie bei überwiegendem Einsatz von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Die EU-Finanzierung wird automatisch mit der Antragstellung bei der KPC eingereicht!
  • Installation und Betrieb Energieverbrauchsmonitoring (EVM)-System mit quartalsweise Übermittlung der Daten im ersten Betriebsjahr verpflichtend. Das EVM-Konzept muss mit der Planungsberatung akkordiert sein.
  • kostenlose Beratung und Hilfestellung durch die vom Klima- und Energiefonds beauftrate Planungsberatung vor der Einreichung und bei der Projektabwicklung


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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