Logo Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ

Symbol Fördergeber Land NÖSymbol Fördergeber Bund Fließgewässerökologie

Förderung für die ökologische Verbesserung von Flüssen die nicht im Zusammenhang mit einer Wasserkraftnutzung steht

Für die Verbesserung der Durchgängigkeit von Flüssen wie beispielsweise Fischaufstiegshilfen sowie Maßnahmen zur Renaturierung der Gewässer gibt es neben der Bundesförderung (UFI, §17a) auch eine Landesföderung (NÖ Wasserwirtschaftsfonds). Das dient der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und der erforderlichen Verbesserung des ökologischen Zustandes der Oberflächengewässer durch die Reduktion der hydromorphologischen Belastungen zur Erreichung der Umweltziele für Oberflächengewässer gemäß § 30a Wasserrechtsgesetz.

Gefördert werden

Renaturierungsmaßnahmen an Fließgewässern wenn sie nicht im Zusammenhang mit eine Wasserkraftnutzung stehen:

  • Maßnahmen zur Verbesserung der Durchgängigkeit im Hinblick auf Fischwanderungen wie beispielweise die Beseitigung von Regulierungs-Absturzbauwerken oder die Errichtung von Fischaufstiegshilfen.
  • Maßnahmen zur Restrukturierung morphologisch veränderter Fließgewässerstrecken wie beispielweise die Verbesserung der Breiten- und Tiefenvarianz oder die Wiederherstellung von natürlichen Sohlverhältnissen.
  • Grundsatzkonzepte, Untersuchungen, Studien, generelle Planungen sowie Gutachten im Zusammenhang mit den Maßnahmen

FörderwerberIn

Gemeinden, natürliche und juristische Personen wenn Sie keine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben und am Markt nicht als Anbieter eines Produktes oder einer Dienstleistung auftreten.

FörderwerberIn sollte Träger des wasserrechtlichen Bescheids (z.B. Regulierung) sein, welche die hydromorphologische Belastung verursachen. Falls dies - beispielsweise auf Ihre Gemeinde nicht zutrifft - kann trotzdem angesucht werden, es muss aber eine Instandhaltungsverpflichtung für die geförderten Maßnahmen übernommen werden.

Förderhöhe

  • Bundesförderanteil maximal 60 % der förderbaren Kosten
    Hinweis: Falls Eigenleistungen und Leistungen von Bauhöfen der Länder 40 % der förderbaren Kosten überschreiten, reduziert sich der Bundesförderanteil.
  • Landesförderanteil maximal 30 % der förderbaren Kosten

Die Förderung für Eigenleistung und Leistungen für Bauhöfe wird nicht ausbezahlt, die zughörigen Kosten sind jedoch förderbare Kosten. Eine Übersicht der förderbaren und nicht förderbaren Kosten finden Sie in der Förderrichtlinie des Bundes im § 4 Abs (2) und Abs (3).

Fördervoraussetzungen

  • Baudurchführung nur im Einvernehmen mit der Abteilung Wasserbau (WA3). Planung, Bauaufsicht und Ausführung nur für dafür Befugte. Als Befugte gelten auch die Fachabteilungen bzw. das Bauamt einer Gebietskörperschaft.
  • Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustandes die im Zusammenhang mit schutzwasserbaulichen Maßnahmen stehen und gemäß Wasserbautenförderungsgesetz (WBFG) förderbar sind, können hier nicht gefördert werden, ebenso wie Instandhaltungskosten von Anlagen.
  • Berücksichtigung der ökologischen Prioritäten aus den Vorgaben des jeweiligen nationalen (österreichischen) Gewässerbewirtschaftungsplanes (NGP). Eine Aufbereitung der für NÖ relevanten NGP-Daten ist über den NÖ Atlas verfügbar.
  • Einreichung vor Umsetzung - Ausnahmen sind für Vorleistungen wie Planung, Grunderwerb, vorgezogene Bauabschnitte u.ä. möglich - wenden Sie sich dazu im Vorhinein an den angegebenen Kontakt.
  • Die Umsetzung der Bauabschnitte ist so zu planen, dass sie innerhalb von 3 Jahren verwirklicht werden können.
  • Geplante Eigentumsübertragungen an geförderten Anlagen bedürfen der Zustimmung des NÖ Wasserwirtschaftsfonds.
  • Dem NÖ Landesrechnungshof müssen bei der Ausübung seiner Prüfkompetenz alle erforderlichen Auskünfte erteilt werden.
  • Jede andere Förderung ist bekannt zu geben und wird bei der Berechnung der Förderhöhe entsprechend berücksichtigt.

Einreichung

  • Die Einreichung für die Bundes- und Landesmittel erfolgt über die NÖ Abteilung Wasserbau (WA3).
  • Bitte wenden Sie sich bereits in der Ideenphase an den Ansprechpartner, um in einem Beratungsgespräch die weitere Vorgangsweise und die Möglichkeit anderer Förderschienen zu klären.

Weitere Informationen

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

Logo Umwelt-Gemeinde-Service NÖ
Logo Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ

Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

Logo EFRE .

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen