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Fernwärme­anschluss ab 100 kW

Symbol Fördergeber Bund

Förderung für den Anschluss an die Fernwärme ab 100 Kilowatt Leistung

Gefördert werden

  • Fernwärmeanschluss an ein klimafreundliches oder hocheffizientes Nah-/Fernwärmesystem ab 100 kW thermischer Leistung (kWth).
  • Kosten für die Anlage sowie für Planung und Montage

Förderbare Anlagenteile:

  • Demontage- und Entsorgungskosten für außer Betrieb genommene Kessel und Tankanlagen
  • Übergabestation
  • Einbindung ins Heizungssystem
  • Rohrleitungen, Pumpen, Ventile
  • Speicher, Boiler
  • Grabungsarbeiten
  • Anschlussgebühren, Baukostenzuschüsse
  • weitere, für den Betrieb relevante Anlagenteile - exklusive Wärmeverteilung im Gebäude!

Förderhöhe

Investitionszuschuss:

  • max. 18 % bzw. max. € 1.125,- je eingesparter Tonne CO2

Zuschläge:

  • für EMAS zertifizierte Unternehmen: 3 % (max. 10.000 Euro)
  • für den Anschluss an hocheffiziente Nah-/Fernwärmeanschluss von Gebäuden im Ortskern in erdgasversorgten Gebieten: 6 %

Förderdetails

  • Der Anschluss muss überwiegend öffentlich/betrieblich genutzt werden
  • Nur jene Anlagenteile werden gefördert, die sich innerhalb der Grundstücksgrenze und im Eigentum des Förderwerbers befinden.
  • Investition muss  mindestens 10.000 Euro betragen
  • klimafreundlich=mindestens 50 % der Energie aus erneuerbaren Quellen bzw. Abwärme, 75 % der Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder 50 % aus einer Kombination dieser Energien/Wärmen
  • hocheffizient=mindestens 80 % der Energie aus erneuerbaren Quellen, hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im Sinne der Richtlinie 2012/27/EU, sonstiger Abwärme, die andernfalls ungenutzt bleibt oder einer Kombination dieser Energien/Wärmen stammen. Zur Spitzenlastabdeckung und als Ausfallsreserve kann Energie aus anderen Systemen im Ausmaß von bis zu 20 % eingesetzt werden.
  • Für die Förderung ist die erzielte CO2 Einsparung entscheidend. Dieser Wert wird im Zuge der Beurteilung Ihres Projektes für ein vergleichbares Standardobjekt von der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) ermittelt. Jährliche CO2 Einsparung von mindestens 4 Tonnen erforderlich.
  • Das jeweilige Bundesland muss sich mit mindestens 12 % der beantragten Kosten beteiligen.

Weitere Informationen


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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