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Förderung von infrastrukturellen und energietechnischen Baumaßnahmen sowie des Breitbandausbaues.

Förderfähige Bautätigkeiten & Objekte

  • Errichtung von Breitbandinfrastruktur
  • Gemeindeämtern, Büchereien, Archiven und Museen
  • Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Feuerwehrhäuser
  • Kultur- und Veranstaltungszentren
  • Mehrzweckhallen und Musikheimen
  • Öffentlichen Pflichtschulen, Musikschulen und Kindergärten
  • Straßenbau und -beleuchtung, Nebenanlagen sowie Güterwegebau

Kriterien

Bauliche bzw. energietechnische Maßnahmen sind, außer in begründeten Ausnah-mefällen förderbar, wenn

  • Bei Neubauten im dualen System oder Referenz-Heizwärmebedarf (HWBref) gemäß der 10er Linie mit der Einhaltung des Endenergiebedarfes (EEBmax Anforderung lt. Energieausweisberechnung), oder Referenz-Heizwärmebedarf (HWBref) gemäß der 14er Linie und der Faktor der Gesamtenergieeffizienz(fGEE) von 0,75erreicht bzw. unterschritten wird.
  • Die Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger erfolgt und das Gebäude so geplant wird, dass durch bauliche Maßnahmen eine sommerliche Überwärmung ausgeschlossen wird und kein externer Energiebedarf für Kühlzwecke erforderlich ist. Ausgenommen sind nur jene Bereiche oder Zonen in Gebäuden, die durch funktionelle und normative Vorgaben einen höheren Konditionierungsgrad (z.B. Serverräume) benötigen.
  • Bei der größeren Renovierung (bautechnische Gebäudesanierung) der Referenz-Heizwärmebedarf (HWBref) um 10% unter dem Anforderungswert nach OIB Richtlinie 6 liegt, sofern dies nicht im Widerspruch zu Belangen des Denkmalschutzes und der Bauphysik steht.
  • Bei der altersbedingten Erneuerung (älter als 15Jahre) von Wärmeversorgungsanlagen (Kesseltausch, Brennertausch) auf Basis Strom, Öl oder Gas, diese auf hocheffiziente, alternative Wärmeversorgungen (erneuerbare Systeme, Fern-/Nahwärme aus Biomasse oder hocheffizienter KWK, Wärmepumpen) umgestellt werden. Bei der Neuerrichtung, maßgeblichen Erweiterung sowie Generalsanierung ist der Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung aus erneuerbaren Energien zu decken, wenn der prognostizierte Wärmebedarf für die Warmwasserbereitung mehr als 20 % des Gesamtwärmeverbrauches des jeweiligen Objektes beträgt.
  • Bei Neuerrichtungen und größeren Renovierung hocheffiziente elektrische Geräte und Betriebsmittel für Beheizung, Lüftung und Beleuchtung verwendet werden.
  • Bei der Renovierung (ausgenommen bei größerer Renovierung) eines Gebäudes oder Gebäudeteiles mittels Einzelmaßnahmen sowie bei der Erneuerung eines Bauteiles ein Gesamt-Sanierungskonzept erstellt wurde, dessen Ziel die 10% Unterschreitung des Anforderungswertes des Referenz-Heizwärmebedarf (HWBref) nach OIB Richtlinie 6 ermöglicht.Für die Ermittlung des Heizwärmebedarfes sind jene zum Zeitpunkt der Erstellung der Energieausweisberechnung gültigen Landesvorschriften bzw. Normverfahren anzuwenden.

Förderdetails

Die Förderung erfolgt in Form eines Zinsenzuschuss von max. 3 % pro Jahr, für bei Kreditinstituten aufgenommene Krediten (bei Leasing fiktiver Kredit) über einen Zeitraum von 3- bzw. 5 Jahren

Weitere Informationen

Individuelle Förderberatung

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Das Umwelt-Gemeinde-Service ist eine Initiative der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ.

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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