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Schutzplan bei Hochwasser

Symbol Fördergeber Land NÖ

Förderung für die Erstellung eines örtlich angepassten Plans, wie bei Hochwasser vorzugehen ist.

Das Land NÖ unterstützt die Gemeinden bei der Erstellung von modernen und anwendungsfreundlichen Katastrophenschutzplänen. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der Richtlinie Siedlungswasserwirtschaft 2016 des NÖ Wasserwirtschaftsfonds.

Gefördert werden

Die Kosten für den Katastrophenschutzplan der sich mit der Gefahr Hochwasser befasst. Darin wird nach detaillierten Gebietsanalysen festgelegt, wie in Katastrophenfällen vorzugehen ist.

Ein Musterplan umfasst dabei die notwendigen Meldewege der Behörden und Einsatzorganisationen, sowie die wichtigsten Maßnahmen in Form von übersichtlichen Checklisten, die im Einsatzfall eine einfache Übersicht bieten sowie ein rasches und zielgerichtetes Abhandeln der erforderlichen Schritte ermöglichen. Der „Sonderkatastrophenschutzplan für den Hochwasserfall" kann je nach örtlichen Gegebenheiten aus folgenden Teilplänen bestehen:

  • Übersichtsplan
    Überflutungsflächen bei den Hochwasser-Jährlichkeiten 30, 100, 300 bzw. Restrisiko sowie betroffene wichtige Infrastruktur
  • Übersichtsplan über gefährdete Objekte
  • Pläne für die Dammüberwachung
  • Pläne für den Restrisikofall wie beispielsweise Überströmung eines Dammes oder Dammbruch
  • Evakuierungspläne
  • Pläne für Maßnahmen bei Hangwasser und Verklausungen

FöderwerberIn

  • Gemeinde
  • Gemeinde-Verbände

Förderhöhe

67 % der Investitionskosten, inkl. USt. in Form eines nicht rückzahlbaren Beitrages.

Fördervoraussetzungen

  • Die Erstellung des Sonderkatastrophenschutzplans Hochwasser hat unter Beachtung der einschlägigen Richtlinien der NÖ Landesregierung und im Einvernehmen mit der zuständigen Fachabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung, Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz, zu erfolgen. Diese muss den Hochwasserschutzplan auch bestätigen.
  • Die Sonderkatastrophenschutzpläne Hochwasser von Gemeinden innerhalb eines zusammengehörenden Flussabschnittes sind aufeinander abzustimmen.

Einreichung

Vor Projektbeginn per Formular - erhätlich beim angegebenen Kontakt.

Weitere Informationen

Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Hotline: 02742 22 14 44
E-Mail: gemeindeservice@enu.at
Vor-Ort-Beratung der Förderberatung NÖ (http://www.umweltgemeinde.at/vor-ort-beratung)

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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