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Energiegemeinschaft 2021

Symbol Fördergeber Bund

Der Klima- und Energiefonds fördert den Start von Energiegemeinschaften nach dem Erneuerbaren Ausbaugesetz 2021 in drei Phasen: Pionier, Sondierung und Integration.

Ab 20.9.2021 läuft die Ausschreibung zur Förderung von Energiegemeinschaften durch den Bund. Nach der Registrierung beim Klima- und Energiefonds erfolgen die Einreichungen für die Pionier-, Sondierungs- oder Integrationsphase online bei der KPC. Die Projektauswahl und die Höhe der Beauftragung werden durch eine Fachjury durchgeführt.

Pionierphase

Die Stufe 1 richtet sich an die ersten, unmittelbar nach Inkrafttreten des EAG konkret umsetzbaren Energiegemeinschaften inklusive Monitoring. Die Beauftragung umfasst dabei sowohl die Gründungskosten als auch die Erstellung eines technisch/wirtschaftlichen Konzepts sowie die Monitoringkosten für die ersten beiden Betriebsjahre.

  • Die Förderhöhe beträgt max. € 25.000,- und ist bei der Antragstellung anzugeben.
  • Die Einreichung läuft vom 20.9. bis zum 31.10.2021, 12:00 Uhr.
  • Die Abrechnung erfolgt 3 Jahre nach der Mittelzusage. Unternehmen dürfen mit max. 5 Einreichungen beauftragt werden.
  • Pioniere können für die anderen Phasen nicht mehr einreichen.

Sondierungsphase

Im Rahmen der Stufe 2 des Programms wird die Vor- und Entwicklungsphase („Sondierung“) einer Energiegemeinschaft unterstützt. In dieser Phase soll ein Konzept für die Realisierung einer Energiegemeinschaft entwickelt werden.

  • Die Förderhöhe beträgt max. € 5.000,- und ist bei der Antragstellung anzugeben.
  • Die Einreichung läuft vom 1.11. bis zum 31.12.2021, 12:00 Uhr.
  • Die Abrechnung erfolgt 3 Monate nach der Mittelzusage.

Integrationsphase

Im Rahmen der Stufe 3 des Programms werden zukünftige Energiegemeinschaften mit der Erstellung eines Umsetzungskonzeptes und der konkreten Umsetzung beauftragt. Ziel des Umsetzungskonzeptes ist die Gründung einer Energiegemeinschaft inklusive Monitoring über zwei Betriebsjahre.

  • Die Höhe beträgt max. € 20.000,- und ist bei der Antragstellung anzugeben.
  • Die Einreichung läuft vom 1.1. bis zum 28.2.2022, 12:00 Uhr.
  • Die Abrechnung erfolgt 3 Jahre nach der Mittelzusage.

Förderdetails

In diesem Programm gewährleistet eine Fachjury die Auswahl jener Projekte aus Stufe 1, 2 und 3, welche einen entsprechenden Innovationsgehalt und Multiplizierbarkeit aufweisen und vorrangig ökologische und sozialgemeinschaftliche Vorteile bringen.

  • Das zu liefernde Endprodukt ist ein entsprechender Bericht, welcher geprüft, evaluiert und veröffentlicht wird. Je nach Phase unterscheiden sich die Anforderungan an den Bericht.
  • Voraussetzung ist jeweils, dass die vorgeschlagenen Lösungen für ein breites Spektrum von Energiegemeinschaften anwendbar sind.
  • Die benötigte Höhe wird von den Antragsteller*innen bei der Einreichung bekannt gegeben. Projekte, deren Kosten die jeweiligen Förderhöhen übersteigen werden ausgeschieden und nicht weiterbearbeitet.
  • Sollten EU-, Bundes- oder Landesmittel aus anderen Programmen für das Projekt zur Verfügung gestellt werden, ist das bei der Antragstellung darzustellen und in Abzug zu bringen. Für Projekte mit substanzieller Unterstützung durch EU-, Bundes- oder Landesmittel ist keine Beauftragung möglich.
  • Die Jury behält sich vor, die Höhe der Beauftragung auf Angemessenheit zu prüfen und gegebenenfalls zu reduzieren.
  • Die Auszahlung der Fördersummen erfolgt in zwei Tranchen zu jeweils 50 %.

Einreichung

  • online in zwei Schritten. 
  • 1. Schritt Registrierung beim Klimafonds.
  • Die Einreichung der Antragsunterlagen erfolgt im Anschluss direkt über einen Link, dort finden sich auch alle notwendigen Formulare und Informationen über das Programm und die Antragstellung.
  • Die eingereichten Projekte werden von der KPC auf formale Vollständigkeit (Vorhandensein aller Unterlagen) geprüft. Die Auswahl der zur Beauftragung empfohlenen Anträge erfolgt durch eine Fachjury.

Weitere Informationen

Energieberatung für Gemeinden
Individuelle Förderberatung
Aufzeichnung Webinar "Potentiale der Energiegemeinschaften"


Bitte beachten Sie: Auf Förderungen besteht kein Rechtsanspruch.
Die genannten Inhalte stellen eine kompakte Zusammenfassung der Förderungen für NÖ Gemeinden dar. Aufgrund der Kurzdarstellung kann nicht auf alle Fördervoraussetzungen eingegangen werden. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert. Bitte beachten Sie jedoch, dass sich Förderungen kurzfristig ändern können. Letztgültige Informationen geben die unter den Links angeführten Förderstellen.

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E-Mail: gemeindeservice@enu.at
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