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Eckpunkte des neuen Ökostromgesetzes

Mit der neuen Ökostromgesetz-Novelle soll der Strommix bis 2021 nachhaltiger und erneuerbarer gestalten. Hier die wichtigsten Eckpunkte.

Mit 50 Mio.Euro pro Jahr, jährlich um 1 Mio. Euro sinkend auf 40 Mio. Euro im Jahr 2021, will die Regierung in Österreich den Strommix nachhaltiger und erneuerbarer gestalten.Die enorme Nachfrage an Fördermitteln soll durch das Gesetz besser bedient und Wartelisten abgebaut werden.

Kein Rückstau mehr

Für Anträge, die in einem Kalenderjahr nicht bedient werden können, gibt es keine Warteliste mehr! Ein Neuantrag im nächsten Jahr ist notwendig. Dieser erfolgt am besten am 1. Jänner kurz nach Mitternacht.

Mehr Investitionen in Wind- und Wasserkraft

Für die Windkraft soll dabei das Ausbauziel bis 2020 auf 3.000 MW verdreifacht werden. Im Bereich Kleinwasserkraft will man bis 2015 zusätzlich 1000 MW an Leistung installieren; dabei sollen vor allem kleinere Werke gefördert werden.

Fördervolumen insgesamt erhöht

Von 50 Millionen Euro Gesamtvolumen im Jahr 2012 soll die Photovoltaik nun 8 Millionen Euro statt bisher 2,1 Millionen bekommen, Windkraft 11,5 Millionen Euro, Kleinwasserkraft 1,5 Millionen Euro und Biomasse sowie Biogas 10 Millionen Euro pro Jahr. Weitere 19 Mio. Euro stehen in einen "Resttopf" zur Verfügung, der unter Wind, Kleinwasserkraft und "kosteneffizienten Photovoltaik-Anlagen" aufgeteilt wird.

Laufzeitverlängerung und positive Effekte für Wirtschaft und Beschäftigung

Die Laufzeitverlängerung des Gesetzes bis 2020 gehört zu den wichtigen Errungenschaften im neuen Gesetz. Auch wurde in der Endformulierung die Abwicklung der Ökostromförderung praktikabel und effizient gestaltet. Laut der Bundesregierung „ist zu erwarten, dass die geplanten Maßnahmen einen positiven Effekt auf die Beschäftigung und den Wirtschaftsstandort Österreich haben werden.“

Weitere Infos zur neuen Ökostromnovelle

Ökonews: Ökostromnovelle
e-control: Regierungsvorlage zur Ökostromgesetz-Novelle 

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