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e5-Gemeinden aus Tirol zu Gast in NÖ

Die jährliche Exkursion der Tiroler e5-Gemeinden führte im September 2021 nach Niederösterreich, in die e5-Gemeinden Tulln, Hafnerbach und Mank. Der Austausch soll dazu dienen, voneinander zu lernen und Vorzeigeprojekte kennen zu lernen.

Besuch am Wasserwerk in der e5-Stadt Tulln

Das e5-Programm ist österreichweit verbreitet und im Zuge dessen gibt es einen regelmäßigen Austausch zwischen den Bundesländern. Im Rahmen einer Exkursion, informierten sich die Tiroler e5-Gemeinden über kommunale niederösterreichische Vorzeigeprojekte. Die Route führte die TeilnehmerInnen nach Tulln, ins AKW Zwentendorf und in den darauffolgenden Tagen nach Mank und Hafnerbach.  

Tulln unter Strom

Nach einer Begrüßung der Tiroler Delegation umreißt Bürgermeister Peter Eisenschenk die Errungenschaften in Tulln. Einer der größten Schwerpunkte liegt auf dem Ausbau der PV-Anlagen. Die Stadtgemeinde Tulln hat mittlerweile über 3 MWp an PV Leistung errichtet und betreibt damit eine der größten kommunalen PV-Anlagen Österreichs. Damit können etwa 1.200 Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgt werden.

Dass der erzeugte Strom in Zukunft nicht ungenutzt ins Netz gespeist werden muss, sind Erneuerbare Energiegemeinschaften geplant. Dafür wurden unter anderem die Stadtwerke Tulln revitalisiert. Unter der Marke „Tulln Strom“ soll das ganze Gemeindegebiet mit erneuerbarem Strom versorgt werden.

„Von uns dahoam“ in Hafnerbach

Begeistert zeigten sich die BesucherInnen aus Tirol vom Regionalshop in Hafnerbach. Der Laden mit dem Namen „Von uns dahoam“ bietet Produkte von gut 17 DirektvermarkterInnen aus der Gemeinde an und ist rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr geöffnet. Das breite Sortiment reicht vom verpackungsfreien Gemüse in Holzkisten bis hin zu Milch, Säften und Honig in Mehrweggläsern. Die Bezahlung funktioniert schlicht, indem man sein Geld in den entsprechenden Kassaboxen hinterlegt. Daneben gab es vor allem noch reichlich Infos vom Verein „Energiegruppe Hafnerbach“ und zum erfolgreichen e-Fahrtendienst namens HUBSI.

Smarte Raumplanung in Mank

In der Stadtgemeinde Mank konnten sich die Tiroler Gemeinden insbesondere von der smarten Raumplanung überzeugen. Durch ein Ortsentwicklungsprojekt wurde dort der Fokus insbesondere auf ressourcenschonende Entwicklung durch kurze Wege, verdichteten Wohnbau und Nutzung der Infrastruktur innerorts gelegt. Zudem hat Mank durch seinen ambitionierten Radwegeausbau bereits einen Radverkehrsanteil von über 11% am Modal Split.

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MK

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