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e-mobiler Fahrtendienst in Pressbaum

Pionierleistung bei Einführung des e-Fahrtendienst

e-Mobil-Start Klimafest 2016

Beim jährlichen Klimafest in der Stadtgemeinde Pressbaum wurde ein e-Car Fahrtendienst auf Vereinsbasis gestartet und eingeführt. Mit Ende September 2016 startete das Projekt offiziell in den Probebetrieb. Nutzbar ist der Dienst für alle Vereinsmitglieder. Geführt wird der Verein von Obmann und e5-Teammitglied Peter Großkopf und seinem Stellvertreter Dieter Wedermann.

Beeindruckende Leistung

Bereits in den ersten Monaten nach der Einführung konnten über 40.000 km zurückgelegt werden, damit wurde bilanziell die Erde umrundet. Seit 2019 gibt es aufgrund des hohen Bedarfs ein zweites e-Fahrzeug. Zum Teil werden an die 50 Fahrten pro Tag von den ehrenamtlichen FahrerInnen durchegführt.

Das Projekt ist nicht wie ein klassischer e-Carsharing Dienst aufgebaut, sondern als Fahrtendienst. Die Idee stammt aus der Nachbargemeinde Eichgraben, die den Dienst erfolgreich eingeführt hat. Auf Initiative des e5-Teams sondierte man die Möglichkeiten des Einsatzes eines e-Carsharings speziell für Pressbaum und entschied sich für das Modell aus Eichgraben. Damit gilt Pressbaum neben Eichgraben als Pioniergemeinde in punkto e-Fahrtendienst.

Neue Form von „e-Carsharing“

In enger Kooperation wurde selbiges auch in Pressbaum aufgebaut und stand mit Ende September 2016 bereits in den Startlöchern. Neben einem verminderten Verkehrsaufkommen im Zentrum und einer damit einhergehenden Reduktion von CO2 Emissionen, ergibt sich eine wichtige soziale Komponente. In ihrer Mobilität eingeschränkte Personen, ältere Menschen, oder Menschen ohne Auto, können dadurch wieder vermehrt am Gemeindegeschehen teilnehmen.

Wie funktioniert´s?

Am Beginn stand die Gründung des gemeinnützigen Vereins „e-mobil in Pressbaum“ inklusive umfassender Vereinsstatuten. Der Betrieb erfolgt durch freiwillige FahrerInnen und die Inanspruchnahme des Dienstes ist nur für Vereinsmitglieder erlaubt. Die Fahrten beschränken sich ausschließlich auf das Pressbaumer Gemeindegebiet. Somit wird gewährleistet, dass der Ort und die regionale Wirtschaft von den Fahrten profitieren können. Die NutzerInnen wählen einfach eine Nummer, an deren Ende die Fahrerin/der Fahrer sitzt und den Fahrtenwunsch erfüllt.

Der Fahrtendienst beschäftigt keine hauptberuflichen FahrerInnen, sondern basiert darauf, dass möglichst viele „fahrende“ Mitglieder zugleich auch selbst Fahrer sind und monatlich ein bis zwei Dienste zu je drei Stunden verrichten. Als Lohn für die Fahrer gibt es den vergünstigten Mitgliedsbeitrag und die kostenlose Nutzung des e-Autos zu den dienstfreien Zeiten.

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