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Großschönau e5

Seit mehr als 30 Jahren spielt Energie, Klima und Zukunftsvorsorge eine bedeutende Rolle in der Gemeindepolitik von Großschönau. 1986 wurde als erster Schritt die Bioenergiemesse (BIOEM) ins Leben gerufen wo sich jährlich etwa 20.000 Menschen über die neuesten Produkte im Bereich Energieeffizienz und Bioenergie informieren.

In den neunziger Jahren entstand ein Biomasse Heizwerk, an das alle öffentlichen Gebäude im Ort Großschönau angeschlossen wurden. Der Beschluss zum Konzept Sonnenplatz Großschönau fiel zehn Jahre später. Ein Passivhausdorf zum Probewohnen, ein Kompetenzzentrum für Bauen und Energie und eine Energie-Erlebniswelt sollten Tourismus und Wirtschaft ankurbeln.

Mit dem Beitritt zum e5-Programm setzte Großschönau einen wichtigen energiepolitischen Schritt um die Kontinuität des eingeschlagenen Weges zu sichern. Will die Gemeinde doch bis 2030 mit den Partnergemeinden der Energie- und Modellregion Lainsitztal und Umgebung energieautark sein.

Die Erstellung eines Energieleitbildes für Großschönau und des Umsetzungskonzepts „Übermorgen selbst versorgen“ für die Region stellen eine gute Grundlage für den maßnahmenorientierten e5-Prozess dar.

Hervorzuheben ist auch noch das Projekt Energie-Erlebniswelt (Sonnenwelt), die das Ziel verfolgt Menschen für das Thema Bauen, Wohnen und Leben in Einklang mit der Natur zu sensibilisieren. 2014 erhielt das Projekt u.a. den Energy Globe als auch den Österreichischen Klimaschutzpreis.

Bereits im Jahr 2012 erhielt Großschönau die e5‐Auszeichnung mit 3e und konnte sich bereits im Jahr 2014 auf 4e steigern.

Energiepolitische Aktivitäten

  • Errichtung von 4 e-Ladestellen
  • Leih-Elektrofahrräder für BürgerInnen und TouristInnen
  • Ausbau des Radwegenetzes mit Beschilderung und Vernetzung der Katastralgemeinden
  • Gemeindeeigenes Energieleitbild
  • Mobilitäts-Check in der Gemeinde und Umsetzung erster Maßnahmen z.B. Konzepterstellung für neue Fahrradständer mit e-Ladestationen
  • Eröffnung der Energie-Erlebniswelt „Sonnenwelt“
  • Einrichtung einer Nahversorgerbörse „Einkaufen in der Gemeinde“
  • Eröffnung des Forschungs- und Kompetenzzentrums zur Verbreitung von energieeffizienten und nachhaltigen Bauen und Sanieren
  • Umsetzungskonzept „Übermorgen selbst versorgen“ für die Energie- und Modellregion
  • Eröffnung des ersten europäischen Passivhausdorfes zum Probewohnen

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