Logo Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ

Neuigkeiten bei Bundesförderungen

Adaptiert wurde u. a. die Förderung zur Umfassenden Gebäudesanierung und zur LED-Beleuchtung. Neu ist die Holzbauförderung aus dem österreichischen Waldfonds. Beim KIP 2020 wurde die Antragsfrist bis 31.12. 2022 verlängert.

Baugerüst

Zweck der Förderung thermische Gebäudesanierung ist die Reduktion des Energieverbrauchs sowie die Reduktion von Treibhausgasemissionen.

Kommunales Investitionsprogramm 2020

Die Einreich- und Fertigstellungsfrist bei der "Gemeindemilliarde" wurde um 1 Jahr verlängert. Gemeinden können somit ihre Vorhaben bzw. ihre realisierten Umsetzungen noch bis 31. 12. 2022 einreichen. Auch die Verwendung der pro Gemeinde vorreservierten Mittel für kommunale Kinderbetreuungsplätze in den Sommerferien wurde auf 2022 und für rückwirkende Einreichungen auf 2021 ausgedehnt.

Bundesförderung Umfassende Sanierung

Bei der umfassenden thermischen Gebäudesanierung zur Reduktion des Heizwärmebedarfes wird beispielsweise die Förderpauschale nun nach Volumen berechnet, was eine bessere Übersicht für Gemeinden bei der Förderhöhe je nach Sanierungsqualität bedeutet.
Bei der Einreichung genügen ab sofort Kostenschätzungen für die anerkennbaren Leistungen. Achtung: nicht zu tief schätzen! Die Vergleichsangebote sind erst bei der Endabrechnung vorzulegen. 

Förderbar bei der umfassenden Sanierung sind weiterhin Materialien, Montage und Planung u.a. für:

  • Dämmung der Gebäudehülle
  • Fenstertausch
  • freiwilliger Einbau von Lüftungsgeräten
  • außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs sowie
  • extensive Dach- und Fassadenbegrünung

Umgang mit Mischnutzung bei der Bundesförderung Neubau und Umfassende Sanierung

Privat genutzte Teile des Gebäudes (max. 49 %) eines sonst überwiegend öffentlich genutzten Gebäudes werden nun mitgefördert.
 

Neue Unterteilung für Innen- und Außenbeleuchtungen

Ab 1. Juni 2021 ist bei der Beleuchtungsumstellung auf LED im Innenbereich die Unterteilung bei der Antragstellung erforderlich.
Weiterhin ist der Energiespareffekt die Fördergrundlage.
Während Umsetzungen mit unter 20 kW Anschlussleistung bis zu 6 Monate im Nachhinein eingereicht werden können, müssen höhere Anschlussleistungen bereits vor der Umsetzung, konkreter vor dem Zuschlag/Bestellung beantragt werden. Weiterhin gilt, dass die installierte Anschlussleistung mindestens 500 Watt betragen muss.

Es wurden Anforderungen an die Lichtleistung und Umweltauswirkungen der Beleuchtung auf nachaktive Lebewesen in die Förderbedingungen neu aufgenommen. So sind Werte für die Farbwiedergabe, Effizienz, Lebensdauer ebenso einzuhalten wie Werte zur maximalen Lichtverschmutzung.
Vorhaben der Innenbeleuchtung die bis 31.5 begonnen wurden, können noch nach den alten Bedingungen eingereicht werden.

Klimaschutz durch Holzbau 

In 1 kg Holz werden ca. 1,8 kg CO2 gebunden. 1 m³ Holz wiegt durchschnittlich 500 kg und somit kann 1 Tonne CO2 pro Kubikmeter Holz durch den Einbau im Gebäude gebunden und so der Klimaerwärmung entzogen werden.

Mit 1. Juli 2021 startete der Aufruf zur Einreichung für die Offensive für großvolumigen Holzbau bei öffentlichen Gebäuden und Wohnbauten. Es können auch Zubauten wie z. B. Dachgeschossausbau gefördert werden. Einreichungen sind bis 7. Oktober 2021 möglich.
Die Förderung sieht eine Obergrenze bei 50 % der Gesamtbaukosten vor. Je verbrauchtem, förderbarem kg Holz wird 1 Euro Zuschuss berechnet. Die maximale Förderhöhe für Gemeinden beträgt 500.000 Euro. Ein Zuschlag für Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen ist möglich.
Die Förderung des österreichischen Waldfonds wird über die KPC abgewickelt, der Antrag ist vor der Umsetzung zu stellen. 

MK

Die NÖ Energie- und Umweltagentur nimmt den Schutz personenbezogener Daten sehr ernst. Aus diesem Grund werden Cookies nur bei der Nutzung unseres Chat-Services verwendet. Sie können unsere Seite grundsätzlich auch ohne das Setzen von Cookies beim Chat-Service benutzen. Mehr Informationen