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Bauen mit Holz hilft aktiv beim Klimaschutz

Wer öffentliche Gebäude oder mehrgeschossige Wohnbauten in Holzbauweise errichtet, kann ab sofort bis 22. April 2022 um bis zu 50 % Bundesförderung einreichen.

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Mit dem Förderungsschwerpunkt „Gebäude in Holzbauweise“ setzt das Bundesministerium eine Maßnahme zur „Verstärkten Verwendung des Rohstoffes Holz“ um.

Die Mittel aus dem Waldfonds werden für 

  • Neubau von öffentlichen Gebäuden (mind. 200 m² Netto-Grundfläche)
  • Zu- und Ausbauten von öffentlichen Gebäuden (mind. 200 m² Netto-Grundfläche)
  • Neubau mehrgeschossiger Wohnbauten (mind. 400 m² Netto-Grundfläche; mind. 2 oberirdische Geschosse und mehr als 3 Wohneinheiten)
  • Zu- und Ausbauten von Wohnbauten, auch Dachgeschossausbauten (mind. 400 m² zusätzlicher Netto-Grundfläche; mehr als 3 Wohneinheiten)

vergeben, wenn diese in Holzbauweise mit einem hohen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen aus nachhaltiger Bewirtschaftung („CO2-Bonus“) errichtet werden.

Der Förderzweck liegt in der langfristigen Speicherung von CO² in Holzbauten.

Bis zu 500.000 Euro Förderung

Je verbautem, förderbarem Kilogramm Holz wird 1 Euro Zuschuss berechnet. Ein Zuschlag für den Einsatz von mind. 25% Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen ist möglich.
Die Förderung sieht eine Obergrenze bei 50 % der Gesamtbaukosten vor. Die Förderhöhe für Gemeinden beträgt maximal 500.000 Euro. Der Antrag ist vor dem Start (Bestellung) zu stellen.

Förderdetails

Als eine der Mindest-Voraussetzungen gilt, dass 100 kg Holz pro m² Netto-Grundfläche verwendet wird. Zur verbauten Holzmenge zählen etwa Holzprodukte, die fest im Gebäude verbaut und Teil der Gebäudekonstruktion sind ebenso wie Dachkonstruktionen mit einer Neigung unter 20°. Weiters auch Fassadenverkleidungen der Außenhülle und Dämmstoffe aus Holzwerkstoffen. Die vollständige Liste dazu sowie weitere Voraussetzungen wie Herkunftsnachweise für das Holz, Heizwärmebedarf etc. finden sich in den Links "Holzbauförderung Waldfonds" und "Informationsblatt".

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