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UGR LOgo

Der Weg zur Wassergemeinde

Was ist ein Wasserentwicklungsplan?

Die Aufgabe der Gemeinden ist es, sich mit allen wesentlichen Wasserthemen in der Gemeinde ganzheitlich und vernetzt auseinander zu setzen.

Industriegebiet
© Amt der NÖ Landesregierung

Mit einem so genannten Wasserentwicklungsplan überlegen die Gemeinden, wo sie beim Thema Wasser stehen und wohin sie sich entwickeln wollen. Der Wasserentwicklungsplan orientiert sich an den Zielen der NÖ Wassercharta, in der die Grundsätze der Niederösterreichischen Wasserpolitik zusammengefasst sind.

Folgende Wasseraspekte werden dabei genau unter die Lupe genommen

  • Grundwasserschutz
  • Fließgewässer und Feuchtgebiete
  • Trinkwasserversorgung
  • Abwasserentsorgung
  • Hochwasserschutz
  • Wasser als Standortfaktor

Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Bewusstseinsbildung der Gemeindebevölkerung als Leitgedanke ein.

Die Gemeinden setzen sich zu den für sie relevanten Themen Ziele. Das reicht beispielsweise von der Planung einer Wassererlebniswelt über die Errichtung eines Rückhaltebeckens und die Sanierung des Kanalsystems bis hin zur Wasser-Informationsveranstaltung für die Bevölkerung.

Die erfolgreiche Erstellung eines Wasserentwicklungsplanes ist auch die Voraussetzung, um in den Kreis der "NÖ Wassergemeinden" aufgenommen zu werden. Werden die geplanten Maßnahmen auch umgesetzt, so bleibt diese Auszeichnung langfristig erhalten.

Seit 2013 steht den Gemeinden zur Erstellung des Wasserentwicklungsplanes ein Arbeitsbehelf zur Verfügung, der die Umsetzung bedeutend erleichtert.

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Arbeitsbehelf Wasserentwicklungsplan