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Wasserthemen

Trinkwasserversorgung - Trinkwasser ist eine rare Kostbarkeit

Die flächendeckende Trink- und Nutzwasserversorgung hat besonders hohe Priorität, ist sie doch ein unabdingbares Element der Daseinsvorsorge und eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige regionale Entwicklungen.

trinkendes Mädchen
© media wien

Landesweit gesehen hat die öffentliche Wasserversorgung in Niederösterreich einen sehr hohen Standard, so werden derzeit rund 89 % der Bevölkerung aus öffentlichen Wasserversorgungsanlagen versorgt. In Streulagen wird die Einzelwasserversorgung auch in Zukunft eine geeignete Versorgungsstruktur darstellen.

Das Grundwasser hat in Niederösterreich in weiten Teilen des Landes Trinkwasserqualität, in einigen Regionen gibt es aber Belastungen aus der Landwirtschaft (z.B. Marchfeld) und durch den Verkehr (z.B. nördliches Tullnerfeld). Lokal begrenzt treten auch Belastungen infolge mangelhafter Abwasserreinigung und durch alte Deponien oder Industriestandorte auf.

Ziele und Maßnahmen in NÖ

Die Sicherung einer quantitativ ausreichenden und qualitativ hochwertigen Wasserversorgung zu sozial verträglichen Preisen ist ein vorrangiges Anliegen der Kommunalpolitik. Eine Gemeinde ohne ausreichende Trinkwasserversorgung wäre in Österreich unvorstellbar. Eine vor allem von den Gemeinden getragene Wasserversorgung ist Garant für die derzeit einwandfreie Trinkwasserqualität in Niederösterreich und ein zentraler Beitrag zur öffentlichen Daseinsvorsorge.

Die Gemeinden tragen damit eine besondere Verantwortung gegenüber ihrer Bevölkerung. In diesem Sinne bekannte sich der NÖ Landtag im November 2003 zum Prinzip der öffentlichen Daseinsvorsorge bei der Trinkwasserversorgung mit dem Ziel, die strategische Entscheidungskompetenz auch zukünftig in öffentlicher Hand zu halten. Damit soll gewährleistet werden, dass eine qualitativ hochwertige Wasserversorgung gesichert bleibt und gleichzeitig durch betriebswirtschaftliche Ansätze eine Kostenoptimierung erfolgen kann.

Das hohe Niveau der kommunalen Wasserversorgung in Österreich konnte nur durch den Einsatz öffentlicher Fördermittel erreicht werden. Derzeit erfolgen Förderungen durch den Bund nach dem Umweltförderungsgesetz und durch die Länder nach landesgesetzlichen Bestimmungen. Die Gemeinden als Träger der Wasserversorgung werden auch zukünftig auf öffentliche Förderungen angewiesen sein, um ihre vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können. Dazu zählen neben der Neuerrichtung von Wasserversorgungsanlagen auch vermehrt Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit, wie z.B. die Vernetzung lokaler Versorgungsstrukturen oder die Errichtung zusätzlicher Brunnenanlagen und Quellen. Sehr wesentlich für die Wasserqualität sind Schutz- und Schongebiete, in denen durch eine schonende Nutzung aktiver Wasserschutz betrieben wird.

Einen Informationsschwerpunkt zum Thema Trinkwasser finden Sie hier.