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Radverkehrs-Projekte in NÖ Gemeinden

Vorbildliche Gemeinden, die sich 2012 besonders für die Alltagsradverkehrsförderung engagierten, wurden am 30. Jänner vor den Vorhang geholt.

Radweg Verkehrsschild
© Daniel Ernst - Fotolia.com

Rund 1,5 Mio. Euro investiert das Land Niederösterreich jährlich, um Gemeinden beim Ausbau der Radverkehrs-Infrastruktur zu unterstützen. Dabei geht es einerseits um die Verbesserung des Radwegnetzes innerhalb und außerhalb von Ortschaften sowie zwischen Gemeinden, andererseits aber auch um Radabstellanlagen, Beschilderungen oder Pilotprojekte. Bei der RADLand-Auszeichnungsfeier wurden 14 vorbildliche Radverkehrs-Projekte aus niederösterreichischen Gemeinden gewürdigt.

Ausbau des Radwegenetzes zwischen Gemeinden

Das umfangreichste Projekt wurde 2012 in Kooperation der Gemeinden Fischamend und Schwechat und dem Flughafen Wien gestartet. Dabei wurde die sogenannte Flughafen - "Radroute" geschaffen, die an wichtige Radwege der beteiligten Gemeinden, aber auch an weiterführende Radrouten anschließt. Aber auch  kleineren Projekten wurde eine Bühne gegeben, wie der Modernisierung der Radwegverbindung Leopoldsdorf und Maria Lanzendorf oder der Asphaltierung des Radwegs in Asparn a.d. Zaya und Mistelbach verbindet. In Weiten konnte ein bestehender Radweg in felsig-engem Gebiet verlängert werden.

Verbesserte Verkehrssicherheit

Die Trennung von RadfahrerInnen vom motorisierten Verkehr wurde in Stockerau auf dem Hochwasserdamm und in Amstetten auf der MÜGU-Brücke über die Westbahn verwirklicht. Mit der Beseitigung von gefährlichen Engstellen wurde die Verkehrssicherheit in Gramatneusiedl und Langenrohr deutlich erhöht. Aber auch die Umgestaltung von Kreuzungsbereichen, Unterführungen und Radweg-Querungen wie in Gramatneusiedl, Langenrohr, Fischamend, Schwechat und Tulln, sind gute Beispiele für eine radfreundliche Infrastruktur.

Pilotprojekt Begegnungszone

Beispielgebend für verkehrsberuhigte Zonen geht Mödling mit seiner Begegnungszone neue Wege. Hier gilt für alle VerkehrsteilnehmerInnen Schrittgeschwindigkeit, egal, ob sie mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. Die Umgestaltung von Kreuzungsplateaus, Parkplätzen und Gehflächen im Sinne des Radverkehrs setzt ebenso wie die Ergänzung mit Radabstellanlagen fahrradfreundliche Zeichen.

Aktuelles zum Radfahren – die eNu Radagentur

Für nähere Auskünfte in Sachen Radverkehr steht Ihnen die NÖ Energie- und Umweltagentur zur Verfügung. Sie ist als Radagentur mit der Koordinierung der Kampagne RADLand in Niederösterreich betraut. Auf www.radland.at gibt es Wissenswertes & Tipps zum RADLn.