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Allhartsberg

Biogene Nahwärmeversorgung

Schritte in Richtung Nachhaltigkeit wurden mit der biogenen Nahwärmeversorgung aller öffentlichen Gemeindegebäude gesetzt. Auch viele Einfamilienhäuser und Wohnungen werden mit nachhaltiger Wärme versorgt.

Fernwärme Allhartsberg
© Gemeinde Allhartsberg

Allhartsberg Markt

Mit der Erschließung der neuen Siedlung am Südhang, wurde die Idee einer zentralen Wärmeversorgung immer konkreter.
Eine bäuerliche Genossenschaft hat es dann mit Unterstützung der Gemeinde übernommen dieses Projekt umzusetzen. 1998 begannen die Planungen und die Umsetzung. Damals war das Heizen mit Öl um einiges günstiger als mit Biomasse. Durch eine Förderung der Gemeinde für alle Liegenschaftsbesitzer, welche im 1. Jahr an die Nahwärme angeschlossen haben, konnte mit 29 AbnehmerInnen der Betrieb aufgenommen werden. Heute werden 150 AbnehmerInnen mit Energie aus Biomasse versorgt. Die Anlage hat eine Leistung von 1,3 kW

Kröllendorf

Kindergarten und Sporthaus in Kröllendorf werden seit 2008 mit Wärme aus Abwasser beheizt. Als Wärmequelle dient dabei warmes Abwasser von der Ybbstaler Fa. Fruit Austri. Mittels eines kleinen Nahwärmenetzes wird das Wasser von Anfallsort zu den Abnahmestellen geleitet.
Als Wärmequelle wird Abwasser mit einer Temperatur von 15-28 Grad von der nebenan befindlichen Ybbstaler Fruit Austria verwendet, dass bisher ungenützt in den Vorfluter geleitet wurde. Das Wasser wird über eine 400 m lange Zuleitung einem Rohrbündelwärmetauscher zugeführt. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 80 kW. Die Wärmeabgabe erfolgt im Sporthaus über NT-Heizkörper, im Kindergarten über eine Fußbodenheizung bzw. über die Lüftungsanlage. Jährliche CO2 Einsparung im Vergleich zu einer Ölheizung ca. 31 Tonnen (-71% gegenüber Ölheizung).

Allhartsberg Dorf, Wallmersdorf

Auch in Allhartsberg Dorf und in Wallmersdorf werden einige Liegenschaften durch private Initiativen durch eine zentrale Nahwärmeanlage versorgt.
Die Familie Wurzer aus Allhartsberg Dorf hat ein Gebäude gekauft, welches früher als Gasthaus, als Getränkehandel und als Wohnhaus genutzt wurde. Bei den Sanierungsarbeiten für die weitere Nutzung entstand die Idee, das große Gebäude mit Biomasse zu heizen. Im Zuge dessen wurden auch die umliegenden Nachbarn angeschlossen. Die Anlage hat eine Leistung von 160 KW
In Wallmersdorf wurde das landwirtschaftliche Gebäude der Familie Schallauer zu Wohnungen umgebaut. Die Biomasseheizung wurde so ausgelegt, dass auch einige Nachbarn angeschlossen werden konnten. Die Anlage hat eine Leistung von 120 kW.

EFRE-Logo

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at

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