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UGR LOgo

NÖ Energie- & KlimaCheck

Nutzen Sie BürgerInnenbeteiligungsprozesse für Ihre Energie- und Klimaschutz Aktivitäten

Nur gemeinsam mit Ihren BürgerInnen kann die Gemeinde relevante Energie- und Klimaziele erreichen.

In Gemeinden werden nur wenige Prozent des Energieverbrauchs durch Gemeindestrukturen (Gebäude, Beleuchtung, Fuhrpark) verursacht. Der überwiegende Teil an Energie wird von privaten Haushalten oder Wirtschaftsbetrieben benötigt. Für energieeffiziente Gemeinden ist die Einbeziehung dieser Gruppen eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg.

Bürgerbeteiligung heißt Einbindung der Beteiligten in Planungsprozesse und Entscheidungen. Damit kann gewährleistet werden, dass Energie- und Klimathemen langfristig auf breiter Basis diskutiert, vorbereitet und letztendlich umgesetzt werden. Die Gemeinde profitiert von neuen Ideen, breit getragenen Lösungen, optimierten Entscheidungen und konfliktärmerer Umsetzung.

Zur Umsetzung

Ein guter Beteiligungsprozess setzt eine überzeugte Entscheidung der Verantwortlichen voraus. Er benötigt eine solide Vorbereitung, Zeit, Ressourcen und (persönliche) Energie der Mitwirkenden. BürgerInnenbeteiligung erzeugt einen vielfältigen Nutzen und im Ergebnis kann sich der Einsatz vielfach rechnen.

  • Wählen Sie sorgfältig eine Gruppe an Personen aus, die den Beteiligungsprozess organisieren.
  • Bereiten Sie gewissenhaft den Ablauf des Prozesses vor und informieren Sie ausführlich alle BürgerInnen.
  • Starten Sie mit interessanten Aktionen, die Aufmerksamkeit erregen.
  • Setzen Sie sich erreichbare Ziele und erarbeiten Sie gemeinsam die dazu erforderlichen Maßnahmen.
  • Sorgen Sie für Kontinuität im Ablauf und die dauerhafte Verankerung der Energie- und Klimathemen im Gemeindegeschehen.
  • Evaluieren Sie Ihre Ziele und Maßnahmen und setzen Sie sich neue Aufgaben.


Tipp 1: Nutzen Sie bestehende Bürgerbeteiligungsprozesse für klimarelevanten Aufgabenstellungen und Projekte (z.B. Dorferneuerungsvereine,Gemeinde21- oder Stadterneuerungs-Arbeitskreise zu Umwelt & Energie, …).

Tipp 2: Eine neutrale, meist externe Begleitung des Prozesses durch ExpertInnen ist hilfreich. Setzen Sie sich mit den lokal und regional agierenden Experten in Verbindung.