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UGR LOgo

NÖ Energie- & KlimaCheck

Nutzen Sie das Instrument der Bebauungsplanung zur Realisierung einer flächensparenden Siedlungsentwicklung

Im Bebauungsplan kann die flächensparende Bauweise, die Gestaltung der Freiräume und die Infrastrukturerschließung festgelegt werden.

Das Verhältnis von Außenfläche zu Volumen eines Gebäudes bestimmt den Energieverbrauch maßgeblich. Je kleiner dieses Verhältnis ist, desto leichter lässt sich ein geringer Heizwärmebedarf erreichen, die Voraussetzung für den Passivhaus-Standard.

Die Kompaktheit des Baukörpers, Wärmeschutz und passive Sonnenenergienutzung kommen dann zum Tragen, wenn auch die Voraussetzungen für die Gebäudeanordnungen stimmen. Windschutz und ausreichende Sonneneinstrahlung sind für die Planung einer optimalen Siedlungsstruktur ausschlaggebend.

Die Gemeinde nimmt eine Schlüsselfunktion bei der Umsetzung des Baugesetzes ein, ist doch die Baubehörde erster Instanz der Bürgermeister und die Baubehörde zweiter Instanz ist der Gemeinderat.

Zur Umsetzung

  • Fördern Sie kompaktes Bauen und geschlossene oder gekuppelte Bauweisen (z.B. durch die Vorschreibung von Energiekennzahlen). Greifen Sie auf die Musterförderrichtlinien und das dazupassende Musterformular zum Förderansuchen der Energie- und Umweltagentur NÖ zurück.
  • Die Bautechnologie und rechtliche Anforderungen entwickeln sich derzeit rasch weiter. Stellen Sie daher sicher dass die verantwortlichen Personen immer am aktuellen Stand sind und regelmäßig Weiterbildungen der MitarbeiterInnen erfolgen. Nutzen Sie hierfür den Lehrgang "KommunaleR BodenexpertIn" des Klimabündnis NÖ
  • Nehmen Sie kostenlose und firmenunabhängige Energieberatung NÖ in der Abwicklung von Bauansuchen in Anspruch.
  • Nutzen Sie den Energieausweis für Siedlungen um Kosten- und Energieaufwandsberechnungen für geplante Siedlungserweiterungen durchzuführen. Zusätzlich stellt das Land NÖ den Gemeinden einen Infrastrukturkostenkalkulator zur Verfügung, mit dessen Hilfe erforderliche Investitionen und Folgekosten bei Siedlungserweiterungen richtig abgeschätzt werden können womit die kalkulierten Ausgaben für die Errichtung oder Erweiterung sowie für die Erhaltung von Infrastruktur den zu erwartenden Einnahmen gegenübergestellt werden können.

Unterstützungsangebote

Kostenlose und firmenunabhängige Energieberatung NÖ 
Musterförderrichtlinie und Musterformular zum Förderansuchen
Infrastrukturkostenkalkulator 
Energieausweis für Siedlungen
Lehrgang "KommunaleR BodenexpertIn" des Klimabündnis NÖ
ExpertInnenvortrag für Bürgerinnen und Bürger "Boden gut - alles gut"

Weiterführende Informationen

NÖ Raumordnung
NÖ Bauordnung

Umwelt-Gemeinde-Service der eNu
Tel. 02742 22 14 44
gemeindeservice@enu.at