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Grünraumpflege ohne Chemie

Grünflächen sind Oasen inmitten dicht verbauter Siedlungen und ein wichtiger Beitrag zur Artenvielfalt in unseren Gemeinden. Die unterschiedlichen Flächen brauchen eine besonders intensive Pflege.

Gruenraumpflege
© D. Wuerthner

Wiesenflächen, Parks oder begrünte Flussufer tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei und bieten Pflanzen und Tieren einen wertvollen Lebensraum in unseren Gemeinden und Städten. Die Bewirtschaftung und Pflege dieser Flächen stellt für viele Kommunen eine Herausforderung dar. Doch nur eine naturnahe Pflege hält diese Räume auf Dauer gesund. Immer mehr Gemeinden verzichten dabei auf chemisch-synthetische Dünger, Pestizide und Torf.  Erlaubt sind lediglich Pflanzenschutzmittel, die für die biologische Landwirtschaft zugelassen sind.

Die Auswahl geeigneter Pflanzen ist eine wichtige Vorrausetzung.

Pflanzenvielfalt durch vorrangig heimische Gewächse schafft auch im öffentlichen Bereich optimale Lebensräume für verschiedene Tiere und verhindert auch die Vermehrung von Schädlingen. Die richtige Standortwahl und die Auswahl robuster Sorten verringern den Pflegeaufwand. Große Bedeutung hat auch eine ausgewogene Nährstoffzufuhr. Organische Naturdünger, die aus Pflanzen- oder Tierprodukten gewonnen werden, sind den chemisch-mineralischen, künstlich hergestellten Düngern in vielen Punkten überlegen.

Grünflächen sollen ein gesunder Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzen sein.

Diesen Raum gesund zu erhalten und dabei mit der Natur zu arbeiten, ist das Ziel einer naturnahen Bewirtschaftung in den Gemeinden. Die eingesetzten Arbeitsmittel und Methoden sollen der Umwelt gerecht werden und das ökologische Gleichgewicht fördern oder wo nötig wiederherstellen. Wer in diesem Bereich tätig ist, braucht eine umfassende Ausbildung, die allen Facetten des Themas gerecht wird. „Natur im Garten“ bietet daher einen Lehrgang zum/zur zertifizierten Grünraumpfleger/in, der in Theorie und Praxis vermittelt, wie öffentliche Grünräume umweltfreundlich bewirtschaftet werden. Infos dazu finden Sie hier.

Best Practice - Beispiele sind unter anderem das Grünraumkonzept von Bad Vöslau und die ökologische Bewirtschaftung im Stift Altenburg.

Weiterführende Information finden Sie auf www.naturimgarten.at

Letzte Aktualisierung: 14.03.2016