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Tulln erhält den Bodenschutzpreis

Nachfolgenden Generationen die gleiche Vielfalt an Natur zu bieten, ist einer der Gründe für das große Engagement der Stadtgemeinde Tulln im Bereich Bodenschutz. Aufgrund zahlreicher Aktivitäten darf sich die Stadt an der Donau nun die "bodenschonendste Gemeinde" Österreichs nennen.

GewinnerInnen des Bodenschutzpreis
J. Christandl

Hochwasser, geringere Biodiversität und weniger Agrarflächen: Die Auswirkungen der Bodenversiegelung werden immer deutlicher: so gehen pro Tag mehr als 20 Hektar Ackerboden in Österreich verloren. Darum zeichnet die Hagelversicherung jene Gemeinden aus, die sich für den Bodenschutz engagieren.

Flächenschonende Bauweisen sind gefragt

Gerade Gemeinden haben im Rahmen der Flächenwidmung viele Möglichkeiten, sorgsam mit dem Boden umzugehen. Kompakte Siedlungsformen wirken der Zersplitterung entgegen und ermöglichen somit den Verbleib der Landwirtschaft in den Gemeinden. Dies ist umso wichtiger, wenn man neben der Rolle für die Ernährung die Bedeutung der Landwirtschaft für die Erhaltung der Flächen im Sinne der Naherholung und des Erhalts der Kulturlandschaft betrachtet.

Tulln - Stadt mit grünem Daumen

Mit einem durchdachten Stadtentwicklungsplan gewährleistete die Stadt Tulln eine solche flächenschonende Bauweise zum Erhalt wertvollen Ackerlandes. Die Maßnahmen reichen von der Revitalisierung von Brachflächen, über die Belebung des Ortskernes durch Baulückennutzung bis zu Grünpatenschaften, welche die Bevölkerung übernehmen kann. Dabei setzen sich die BürgerInnen für die Pflege von Grünräumen wie Spielplätze, bepflanzte Beete, Grasflächen, usw. ein. Als Dank erhalten die Grünflächen-Patinnen und -Paten einen Pflanzenstecker mit ihrem Namen. So wird auf einen Blick ersichtlich, wer sich für die Pflege einsetzt.

Foto v(.l.n.r.): Dr. Kurt Weinberger (Vorstandsvorsitzender Österreichische Hagelversicherung), Mag. Johann Winkelmaier (Bürgermeister Fehring), Susanne Stöhr-Eißert (Umweltgemeinderätin Tulln), Günter Engertsberger (Bürgermeister Neuhofen an der Krems), Helmut Mödlhammer (Präsident Österreichischer Gemeindebund)

Vorbildliche Projekte in ganz Niederösterreich

70 Bodenbündnis-Gemeinden in Niederösterreich haben die Brisanz des Themas Bodenschutz bereits erkannt und setzen ambitionierte, nachhaltige und innovative Maßnahmen, die anderen Gemeinden als Vorbild dienen können. Partner beim Schutz des wertvollen Bodens ist auch die Energie- und Umweltagentur NÖ, die auf Bewusstseinsbildung und entsprechende Beratung zur Unterstützung der Gemeinden setzt.

Weiterführende Links

Bodenschutzpreis 2014 der Österreichischen Hagelversicherung
Angebote zum Thema "Natur und Boden" der Energie- und Umweltagentur  NÖ
www.unserboden.at
www.bodenbuendnis.org

Letzte Aktualisierung: 10.09.2014