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UGR LOgo

Rechtliches

NÖ Gemeinde-Energiebeauftragte

Der/die Energiebeauftragte wird von der Gemeinde bestimmt und muss eine fachliche Eignung vorweisen.

Wer kann Energiebeauftragte/r sein?

Die Gemeinde bestimmt den/die Energiebeauftragte/n selbst, wobei der/die BürgermeisterIn, und nicht unbedingt der Gemeinderat, die Nominierung ausspricht.

Mit der Funktion des Energiebeauftragten bzw. der Energiebeauftragten (§ 14 Abs. 6) darf z.B. auch beauftragt werden:

  • ein/e Gemeindemandatar/in wie Umweltgemeinderat bzw. eine Umweltgemeinderätin,
  • der bzw. die Abfallbeauftragte,
  • der bzw. die Brandschutzbeauftragte oder
  • ein Energieberater bzw. eine Energieberaterin,
  • Technische Büros, Leader- oder Modellregionsmanager/innen

Wird ein Mitglied des Gemeinderates mit der Funktion des bzw. der Energiebeauftragten betraut, ist das Mitglied berechtigt, den Titel Energiegemeinderat bzw. Energiegemeinderätin zu führen. Bei Betrauung eines Umweltgemeinderates bzw. einer Umweltgemeinderätin besteht die Berechtigung, den Titel Energie- und Umweltgemeinderat bzw. Energie- und Umweltgemeinderätin zu führen.

Auswahl geeigneter Personen

Es ist abzuwägen, ob die Funktion aus den Reihen der Gemeindemandatare/-innen oder in der Gemeindeverwaltung angesiedelt sein soll, ob ein/e Gemeindebürger/in oder ein in der Gemeinde angesiedeltes Unternehmen die Aufgabe wahrnimmt oder ob eine Person aus einer gemeindeübergeordneten Organisation, wie z.B. die/der Klima- und Energiemodell-RegionsmanagerIn beauftragt werden soll. Die richtige Entscheidung hängt maßgeblich von der Anzahl der Gemeindegebäude und der vorhandenen Gemeindeverwaltung ab.

Zur Erleichterung der Entscheidung haben wir eine Entscheidungshilfe für die Auswahl zusammengestellt und bieten Beratung über das Umwelt-Gemeinde-Telefon an.

Ist der/die Energiebeauftragte ein/e GemeindemitarbeiterIn, dann ist im Gesetz geregelt, dass…
… die Gemeinde die/den E-Beauftragte/n zu unterstützen hat
… ausreichend Zeit zu gewähren ist
… Aus- und Weiterbildungsmöglichkeit zu eröffnen sind
… erforderliche Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen sind ( wie z.B.
Energie-Buchhaltungsprogramm)

Fachliche Eignung muss nachgewiesen werden

Die fachliche Eignung der bestellten Personen liegt vor, wenn angenommen werden kann, dass sie die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen, um die Aufgaben gemäß § 12 NÖ EEG zu erfüllen. Die Eignung ist anzunehmen, wenn zumindest eine 40–stündige Ausbildung zum Thema Energieeffizienz (wie insbesondere über bauphysikalische Grundlagen, Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, elektrische Energie) nachgewiesen werden kann.

Das Umwelt-Gemeinde-Telefon gibt Auskunft über anerkannte Ausbildungen.

Seitens der NÖ Energie- und Umweltagentur werden in regelmäßigen Abständen Ausbildungskurse für die Erlangung der geforderten fachlichen Eignung angeboten.

Weiterführende Informationen und Beratung

Umwelt-Gemeinde-Service der eNu
Tel. +43 (0) 2742 22 14 44
gemeindeservice@enu.at

Anerkannte Ausbildungen

Energieeffizienzgesetz

EFRE-Logo

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at

So erreichen Sie
uns persönlich:

02742 22 14 44

gemeindeservice@enu.at