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Fakten

Feinstaub betrifft alle!

Die Feinstaubbelastung in vielen Städten und Gemeinden Österreichs ist groß. Was können Gemeinden dagegen tun?

Auspuff
© M. Maxian

Erhöhte Feinstaubkonzentration entstehen immer wieder bei Inversionswetterlagen, wenn nur die oberen Luftschichten erwärmt werden und wie ein Sperrriegel die kalte schwere Luft am Boden hält. So ist es in höheren Lagen wärmer als im Tal. Die Luft kann sich nach oben hin nicht austauschen, damit steigt der Anteil an Schadstoffen. Gemeinden und Städte, die in einem Tal oder einem Kessel liegen, sind davon stärker betroffen, besonders belastet sind Ballungszonen.

Gesundheitliche Beeinträchtigung nimmt zu

Das Umweltbundesamt hat in zahlreichen Studien der letzten Jahre einen Zusammenhang zwischen der Belastung durch Feinstaub und gesundheitlichen Auswirkungen aufgezeigt. Diese reichen von Beeinträchtigungen der Lungenfunktion bis zu zuordenbaren Todesfällen, vor allem aufgrund von Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Auch AutofahrerInnen sind betroffen

Feinstaub betrifft allerdings nicht nur Kinder, ältere Menschen oder Fußgänger. Auch AutofahrerInnen sind davon betroffen, da die feinen Partikel auch durch Autoklimaanlagen eindringen und den Innenraum der Fahrzeuge stark belasten.

Tempolimits und Information für AutofahrerInnen

Eine effiziente Maßnahme gegen den Feinstaub ist es unnötige Autofahrten einzustellen, wenn es einen Feinstaubalarm gibt. Jede Temporeduktion reduziert den Feinstaubanteil. Gemeinden können durch angepasste Tempolimits hier entgegenwirken.

Thermische Sanierung reduziert auch Feinstaub

Feinstaub wird auch von Heizungssystemen verursacht. Information und Beratung zur thermischen Sanierung von Häusern sind daher wichtig, da damit der Wärmeverbrauch erheblich reduziert werden kann. Die Energieberatung NÖ bietet dazu fachkundige Information. Gemeinden können als Vorbild wirken und ihre eigenen Gebäude thermisch sanieren.

Weiterführende Links

www.energieberatung-noe.at
Land NÖ: Statuserhebung Feinstaub in Niederösterreich
Umweltbundesamt: Täglicher Luftgütebericht