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"Fahrrad-Paket" für mehr Sicherheit

Eine Novelle der Straßenverkehrsordnung bringt Neuerungen für RadlerInnen und Gemeinden. Das Miteinander aller VerkehrsteilnehmerInnen soll harmonischer werden.

Radfahrerin mit Kind
© B. Baldrian

RadfahrerInnen brauchen mehr Raum und Sicherheit. Vor diesem Hintergrund wurde im Dezember eine StVo Novelle mit dem Titel „Fahrradpaket“ im Ministerrat beschlossen, die Ende Jänner dem Nationalrat vorgelegt wird. Wenn die Änderungen angenommen werden, gelten bereits ab April 2013 einige Neuerungen.

Die wichtigsten Änderungen für RadlerInnen und Gemeinden auf einen Blick:
 

  • Telefonieren am Fahrrad ist ab 1.4.2013 verboten. Das Strafausmaß orientiert sich am Telefonieren im Auto ohne Freisprecheinrichtung (50 Euro).
  • Die Promillegrenze am Rad wurde nicht gesenkt und bleibt bei 0,8. Von Alkohol am Radl ist natürlich genauso abzuraten wie beim Auto.
  • Fahrradstraßen, Begegnungszonen und Ausnahmen von der Benützungspflicht.

Gemeinden haben die Möglichkeit Fahrradstraßen oder Begegnungszonen zu errichten. Bei ersteren sind Autos nur ausnahmsweise erlaubt, bei zweiteren haben schwächere VerkehrsteilnehmerInnen Vorrang. Weiters kann - wo es Sicherheit und Flüssigkeit erlauben - eine Ausnahme der Radwegebenützungspflicht erfolgen. Dies soll für RadfahrerInnen gefährliche Situationen am Radweg (Bsp. Querungen) entschärfen.

Weiterführender Link

bmvit: Fahrrad-Paket