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Energiegeladener Jahresempfang

240 GemeindevertreterInnen folgten der Einladung zum Jahresempfang der Energiebeauftragten und blickten gemeinsam mit Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf auf ein Jahr NÖ Energie-Effizienz-Gesetz zurück.

Jahresempfang der Energiebeauftragten der NÖ Gemeinden
© NLK Johann Pfeiffer

Niederösterreich hat 2011 als erstes und bisher einziges Bundesland ein Energie-Effizienz-Gesetz beschlossen. Land und Gemeinden übernehmen dabei eine Vorbildfunktion. Ziel ist es, dass alle Gemeinden eine/n speziell ausgebildete/n Energiebeauftragte/n nominieren, der oder die auch erste Anlaufstelle für alle energierelevanten Fragen ist. „520 Gemeinden haben bereits Energiebeauftragte nominiert - viele von ihnen sind sogar schon in der Umsetzung ganz konkreter Projekte. Für dieses Engagement möchte ich mich herzlich bedanken. Sie machen das Energie-Effizienz-Gesetz zu einem großen Erfolg!“, betonte Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Damit Maßnahmen für mehr Energieeffizienz gesetzt werden können, benötigen die Gemeinden einen Überblick über ihre Energieverbraucher. Diesen liefert ihnen das vom Land zur Verfügung gestellte Energiebuchhaltungssystem EMC. 400 Gemeinden nutzen das System mittlerweile. 3.000 Gebäude und rund 12.000 Zählerpunkte sind darin erfasst und lassen die Gemeinden Energiesparpotenziale erkennen.

2014 steht unter dem Motto „Vom Messen zur Maßnahme"

Für die Betreuung der Energiebeauftragten zeichnet die Energie- und Umweltagentur NÖ, verantwortlich. Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der eNu: „Mehr als 200 Energiebeauftragte haben heuer unser Angebot genutzt und Ausbildungskurse besucht. Im kommenden Jahr setzen wir vor allem auf Weiterbildungsmaßnahmen.“ Neben weiteren Basisausbildungskursen für Energiebeauftragte plant die Energie- und Umweltagentur NÖ Intensivtrainings im Energiebuchhaltungssystem EMC, Vernetzungstreffen und ein Weiterbildungsprogramm das unter dem Motto „Vom Messen zur Maßnahme“ steht.

Gastreferentin Dr.in Christa Kummer zeigte sich begeistert vom Engagement der niederösterreichischen Gemeinden: „Die einzige Chance, den Klimawandel ohne schwerwiegende Folgen zu überstehen, besteht darin, seine Ursachen zu erkennen und gegenzusteuern. Die Gemeinden und insbesondere die Energiebeauftragten leisten in Niederösterreich, nicht zuletzt wegen ihrer Vorbildwirkung, echte Pionierarbeit.“ In ihrem Impulsvortrag „Klimawandel - ein heißes Thema“ wies die Klimatologin und Hydrogeologin auf die Auswirkungen des Klimawandels hin, gab Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema und räumte mit ein paar Klimamythen auf.

Die wesentlichen Termine 2014 für Energiebeauftragte wurden in einem Terminaviso zusammengefasst.

Eindrücke des Empfangs im Fotoalbum:


 

Die Energie- und Umweltagentur stellt neben den Fotos auch einen vorbereiteten Mustertext für die Energiebeauftragten zur Verwendung in den gemeindeeigenen Medien zur Verfügung. Dieser ist im Internen Bereich (vorherige Anmeldung erforderlich) downloadbar.

Weitere Informationen auch beim Umweltgemeinde-Telefon der eNu 02742 22 14 44.